Feste Bleibe gefunden

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Die Zelte auf dem Bahnhofsvorplatz können abgebaut werden Foto: Haas

900 Quadratmeter für die Flüchtlingshilfe im Bieberhaus

St. Georg Ihre Zelte am Hauptbahnhof werden im Lauf der kommenden Woche überflüssig und deshalb abgebaut. Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer können Transitreisende künftig in einem Quartier im nahen Bieberhaus am Heidi-Kabel-Platz betreuen. Das teilte Christian Böhme, Sprecher des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Hamburg mit. Der „Paritätische“ engagiert sich seit Mitte Oktober am Hauptbahnhof, sorgte für beheizte Zelte, in denen freiwillige Helfer bislang geflüchtete Durchreisende auf dem Weg nach Skandinavien mit Essen versorgen, medizinische Hilfe leisten und in einer mobilen Kita betreuen. Die leerstehende 900 Qua-dratmeter große Etage im Bieberhaus wurde von der Firma Alstria ab sofort bis Ende August 2016 mietfrei zur Verfügung gestellt. Den Vereinbarungen gemäß könne sie als Tagesstätte von 8 bis 22 Uhr genutzt werden. Die meist kirchlichen Nachtasyle, die von Freiwilligen-Netzwerken etwa in Uhlenhorst oder Klein Borstel seit Oktober eingerichtet wurden, erübrigen sich damit nicht. Künftig sollen drei hauptamtliche Mitarbeiter die Abläufe in der Tagesstätte koordinieren. „Wir arbeiten weiterhin eng zusammen mit den freiwilligen Helfern. Dafür feilen wir gerade an einem gemeinsamen Konzept.“ erklärte Christian Böhme. Die Zelte am Hauptbahnhof sind damit passé. Ein Informationsstand in Gleisnähe bleibt, hier können sich neu ankommende Flüchtlinge orientieren. Das Bieberhaus wird auch von Abteilungen der Finanzbehörde genutzt, seit 2011 ist es der Sitz des Ohnsorg-Theaters. (wh)
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