„Finding Places“: Flüchtlingsunterkünfte gesucht

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Diskutierten über das Projekt: Prof. Dr. Gesa Ziemer, Olaf Scholz, Moderatorin Julia Sen, Katharina Fegebank, Anselm Sprandel, Kent Larson mit Übersetzer (v. l.) Foto: HCU/wb

Mitreden und mitsuchen – Hamburg startet öffentliche Suche nach Flächen

HafenCity Bürgermeister Olaf Scholz und Katherina Fegebank besuchten am kürzlich die HafenCity Universität (HCU), um ein Kooperationsprojekt zu besiegeln. Mit dem von der HCU entwickelten interaktiven Stadtmodell „finding.places.hamburg“ können sich Hamburger ab sofort bei der Flächensuche für Flüchtlingsunterkünfte beteiligen. Die Stadt setzt auf deren Ortskenntnis und erhofft sich konkrete Hinweise auf bislang unentdeckte Flächen, die sich für die Errichtung von Unterkünften für 20.000 geflüchtete Menschen eignen. „Finding Places“ sei „das Hamburger Modell der digital informierten Bürgerbeteiligung in einer offenen Gesellschaft“, fand Olaf Scholz. Auch Katharina Fegebank lobte die neue Form der Beteiligung. Zudem begrüßte Anselm Sprandel, Leiter der zentralen Flüchtlingskoordination, die Aktion. „Auch wenn derzeit weniger Schutzsuchende nach Hamburg kommen, bleiben Unterkünfte die zentrale Herausforderung.“ sagte Sprandel. Wichtig seien „integrationsfreundliche Lösungen für alle“. Finding Places fördere den Dialog zur Unterbringung Geflüchteter und trage bei zur Transparenz bei der Flächenprüfung der Stadt, waren sich HCU-Präsident Walter Pelka und Prof. Dr. Gesa Ziemer einig. In zweistündigen Workshops am Stadtmodell sollen sich städtische Flächen ab 1.500 Quadratmetern finden, die eine zügige Bauvorbereitung von Unterkünften erlauben. Maximal 30 Personen können nach Anmeldung an einem Workshop teilnehmen. (wh)

Der erste Workshop startet am 25. Mai. Info, weitere Termine und Anmeldung auf: „finding.places.hamburg“
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2 Kommentare
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Rainer Stelling aus St. Georg | 23.05.2016 | 10:28  
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Elke Noack aus Rahlstedt | 24.05.2016 | 12:20  
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