Flexibles Quartier

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Das inszenierte Foto zeigt ein „Domo“ genanntes Flüchtlingszelt. Die Module sollen mehr Flexibilität bei der Unterbringung von Flüchtlingen ermöglichen Foto: MTS

Hamburger stellen neuartige Zelte für Flüchtlinge vor. Spenden gesammelt

Hafencity Fünf sechseckige Gebilde stehen zurzeit am Hafencity-Viewpoint am Baakenhöft. Die Konstruktionen aus Planen und Streben erinnern nicht nur zufällig an Jurten: Es handelt sich um neuartige Unterkünfte, die von der kleinen Hamburger Firma „Morethanshelters“ (MTS) entwickelt worden sind. „MTS möchte innovative und integrative Lösungen fördern, um ein Umdenken in der Vorstellung von Flüchtlingslagern zu begünstigen“, sagt Daniel Kerber, Gründer und Geschäftsführer. Mit den „Domo“ genannten Zelten werde bereits in Flüchtlingslagern in Nepal gearbeitet.
Ziel der Aktion: Spenden zu sammeln, die dem gleichnamigen Verein Morethanshelters zugute kommen. Damit sollen dann weitere Projekte weltweit finanziert werden, um Menschen in Notsituationen zu helfen – eine Art humanitäres Crowdfunding.
Domos sind mobile Flüchtlingsunterkünfte nach dem Baukastenprinzip. Sie lassen sich umbauen, miteinander verbinden und erweitern. Ihr Vorteil: „Während Standard-Lagerzelte alle sechs bis acht Monate ausgetauscht werden müssen, hält die Hauptstruktur eines Domo bis zu zehn Jahre“, so Kerber. Mit der Vorstellung der Unterkünfte in der Hafencity starteten Firma und Verein zugleich eine Städte-Tour mit Domos als mobilem Hotel. Noch bis Sonntag, 23. August, können echte Übernachtungen gebucht werden – oder symbolische, deren gespendete „Zimmermiete“ dann dem Projekt zugute kommen soll. (wb)

Weitere Infos: www.domo-hotel.com
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