Friedhöfe am Wochenende wegen des Sturms gesperrt

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Am Sonnabend ballen sich die Tiefdruckgebiete über Deutschland, wie die Karte des DWD zeigt (Foto: DWD)

Ohlsdorf und Öjendorf nur für Angehörige bei Besetzungen geöffnet. Hinz und Kunzt fordert Öffnung der Notunterkünfte

Die Hamburger Feuerwehr ist seit Freitag im Dauereinsatz wegen akuter Sturmschäden. In Altona wurden durch umstürzende Bäume in einer Schule mehrere Kinder verletzt. In Norderstedt gab es Schäden an einem Gebäude, als Teile des Dachs abgedeckt wurden. Auch am Sonnabend und Sonntag werden Tief Elon und Felix heftige Böen und Regen bringen. Von Sonnabend (10. Januar) um 8 Uhr bis Sonntag Abend 18 Uhr bleiben deshalb auch die Friedhöfe in Öjendorf und Ohlsdorf für jeglichen Verkehr gesperrt, teilte die Polizei mit. Dies betrifft auch den öffentlichen Nahverkehr, also die Busse.



Unterdessen forderten Verantwortliche des Mitarbeitermagazins Hinz&Kunzt die Stadt auf, angesichts der extremen Wetterbedingungen die Notunterkünfte für Obdachlose "umghend auch tagsüber zu öffnen". Der Deutsche Wetterdienst sagt für das ganze Wochenende starke Sturmböen und Regenfälle voraus. Trotzdem wurden die derzeit mehr als 600 Bewohner des Winternotprogramms am Freitagmorgen wie üblich um 9 Uhr auf die Straße gesetzt. Stephan Karrenbauer, Sozialarbeiter bei Hinz&Kunzt kommentiert: “Bei diesem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür ­ aber Obdachlose schon."
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