„Gefahr im Verzug“

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Kein Durchkommen für Autos und Fußgänger an der Kaimauer am Brook Foto: fbt

Kaimauer am Brook drohte Absturz ins Wasser

Speicherstadt Wer die Jungfernbrücke über den Zollkanal überquert, die von der Hauptkirche St. Katharinen in die Speicherstadt führt, kann rechts nicht mehr weiter – die Straße ist gesperrt. Die Kaimauer am Brook musste notdürftig gesichert werden, saniert wird ab 2017. „Gefahr im Verzug“ – das sagt Norman Cordes vom Bezirksamt Mitte zur Kaimauer am Brook. „Da ein Kaimauerabsturz ins Wasser“ drohte, habe der Landesbetrieb Immobilenmanagement und Grundvermögen (LIG) die Projekt-Realisierungsgesellschaft (ReGe) beauftragt, „umgehend die Schadensstelle (ca. 30 Meter breit) zu sichern“. Die Hälfte der Straße sei als Böschung ausgebildet, der schadhafte Kaimauerkopf bis auf die Wasserlinie abgebrochen worden. „Diese Böschung wird nun bis zur Herstellung einer neuen Uferwand Bestand haben“. Daniel Stricker, Sprecher der Finanzbehörde, ergänzt für den LIG, im ersten Quartal sei die Fertigstellung der „Objektplanung inklusive Bauablaufplanung und Kostenberechnung vorgesehen“. Gebaut werden könne, „nach abschließender Klärung der Kostenverteilung zwischen den beteiligten Behörden“ ab 2017. Die Notmaßnahme habe der LIG übernommen, „da der Bezirk selbst dafür über keine Mittel verfügte“. Bis zur Wiederherstellung werde „der heutige Zustand“ bestehen bleiben. (fbt)
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