Geschenke für Hilfesuchende

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Schüler des Gymnasiums Eppendorf haben 220 selbst verpackte Geschenke mitgebracht und eine ganze Menge Dank und Lebenserfahrung mit nach Hause genommen Fotos: Grell
 
Die Hilfesuchenden in der Suppenküche freuen sich riesig über die Pakete. Ob der Inhalt für eine Frau oder einen Herren bestimmt war, zeigt ein dezenter Hinweis auf dem Geschenkpapier

Frohe Weihnachten in der Suppenküche

St. Georg. Schüler vom Gymnasium Eppendorf haben kürzlich Hilfesuchenden in der Suppenküche der Kirchengemeinde St. Georg mit selbstverpackten Geschenken eine große Freude bereitet. Schon im dritten Jahr kommen die Schüler mit den Präsenten in das Bahnhofsviertel und bringen Sachspenden mit, die sie zu diesem Zweck gesammelt haben. Darunter Duschgel und Rasierer, Kleidungsstücke, Mandarinen und Schokolade. Mit einem lächelnden „Frohe Weihnachten“ und der Übergabe des Geschenkes verabschieden sie die Menschen aus der Suppenküche, die hier an jedem Freitag in der Woche zum Essen kommen. Die Suppenküche ist zwar eine von vielen Ausgabestellen im Hamburg, in denen es eine warme Mahlzeit und ein paar belegte Brote für unterwegs gibt, aber auch eine der wenigen, wo die Besucher von Ehrenamtlichen direkt am Tisch bedient werden. „Wir wollen mit Obdachlosen und Menschen mit geringem Einkommen respektvoll umgehen“, so das Team, das hier intensive Arbeit leisten. Auch die Schüler aus Eppendorf freuen sich über die Dankbarkeit, die ihnen an diesem Freitag entgegengebracht wird. „VieleSt. Georg. Schüler vom Gymnasium Eppendorf haben kürzlich Hilfesuchenden in der Suppenküche der Kirchengemeinde St. Georg mit selbstverpackten Geschenken eine große Freude bereitet. Schon im dritten Jahr kommen die Schüler mit den Präsenten in das Bahnhofsviertel und bringen Sachspenden mit, die sie zu diesem Zweck gesammelt haben. Darunter Duschgel und Rasierer, Kleidungsstücke, Mandarinen und Schokolade. Mit einem lächelnden „Frohe Weihnachten“ und der Übergabe des Geschenkes verabschieden sie die Menschen aus der Suppenküche, die hier an jedem Freitag in der Woche zum Essen kommen. Die Suppenküche ist zwar eine von vielen Ausgabestellen im Hamburg, in denen es eine warme Mahlzeit und ein paar belegte Brote für unterwegs gibt, aber auch eine der wenigen, wo die Besucher von Ehrenamtlichen direkt am Tisch bedient werden. „Wir wollen mit Obdachlosen und Menschen mit geringem Einkommen respektvoll umgehen“, so das Team, das hier intensive Arbeit leisten. Auch die Schüler aus Eppendorf freuen sich über die Dankbarkeit, die ihnen an diesem Freitag entgegengebracht wird. „Viele strahlen, wenn wir ihnen das Geschenk geben“, stellt Joelle zufrieden fest.
Welches Paket für Frauen oder Männer bestimmt ist, zeigt ein dezenter Hinweis auf dem Geschenkpapier. „Hemd oder Bluse“ steht dort zum Beispiel. „Helfen macht richtig Spaß“, stellen die Schüler fest und mit 220 Paketen haben sie sich richtig viel Arbeit gemacht, um die zu unterstützen, die zu Weihnachten keine Geschenke von anderen erwarten können. Günther, der oft zur Suppengruppe kommt, ist überwältigt von der Aktion und bedankt sich bei den Schülern mit einer eigenen Weisheit: „Ihr müsst immer nur Einsen schreiben, denn in der Gesellschaft fallen schon die Zweier durch“. Vom Druck auf dem Arbeitsmarkt erzählt er den Schülern und rät ihnen sich anzustrengen, um ein gutes Leben zu haben. „Es ist schon traurig, dass wir überhaupt herkommen müssen“, schließt sich ein Rentner dem Bild der Hilfesuchenden an. Nicht alle hier sind Obdachlose und manche gehen einer geregelten Arbeit nach und „es reicht trotzdem nicht“. Die Schüler haben an diesem Mittag 220 Geschenke verteilt und eine ganze Menge Lebenserfahrung mit nach Hause genommen. (kg) strahlen, wenn wir ihnen das Geschenk geben“, stellt Joelle zufrieden fest.
Welches Paket für Frauen oder Männer bestimmt ist, zeigt ein dezenter Hinweis auf dem Geschenkpapier. „Hemd oder Bluse“ steht dort zum Beispiel. „Helfen macht richtig Spaß“, stellen die Schüler fest und mit 220 Paketen haben sie sich richtig viel Arbeit gemacht, um die zu unterstützen, die zu Weihnachten keine Geschenke von anderen erwarten können. Günther, der oft zur Suppengruppe kommt, ist überwältigt von der Aktion und bedankt sich bei den Schülern mit einer eigenen Weisheit: „Ihr müsst immer nur Einsen schreiben, denn in der Gesellschaft fallen schon die Zweier durch“. Vom Druck auf dem Arbeitsmarkt erzählt er den Schülern und rät ihnen sich anzustrengen, um ein gutes Leben zu haben. „Es ist schon traurig, dass wir überhaupt herkommen müssen“, schließt sich ein Rentner dem Bild der Hilfesuchenden an. Nicht alle hier sind Obdachlose und manche gehen einer geregelten Arbeit nach und „es reicht trotzdem nicht“. Die Schüler haben an diesem Mittag 220 Geschenke verteilt und eine ganze Menge Lebenserfahrung mit nach Hause genommen. (kg)
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