Graffiti-Kunst in St. Georg

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Der Künstler Nulon hat in St. Georg ein gigantisches Graffiti entstehen lassen Foto: Grell
Hamburg: Lange Reihe St.Georg |

Mehr als ein Hingucker: Ein Stadtteil wird von „Nulon“ in Farbe gesetzt

St. Georg Gleich am Anfang der Langen Reihe ist Hamburgs erstes, öffentliches Graffiti in der Innenstadt entstanden – eine Pionierarbeit des Graffiti-Künstlers „Nulon“. Er gilt dabei als Wegbereiter für Graffiti-Kunst im öffentlichen Raum. Der in Afghanistan geborene Sprayer lebt seit über 30 Jahren in Hamburg und hat bereits verschiedene Werke in der Stadt erschaffen, wie das bekannte Street Colours-Projekt an der Autobahnbrücke in Jenfeld. Sein absolutes Vorzeigeprojekt und gleichzeitig höchste Graffiti der Welt ist in Osdorf zu sehen. Die Menschen und ihre Geschichten stehen bei Nulon im Mittelpunkt.

In Abstimmung mit Anwohnern

Auch in St. Georg sind es deshalb die Persönlichkeiten aus dem Viertel, die er in sein Kunstwerk eingearbeitet hat. „Als Stadtteilprojekt passierte das natürlich alles in Abstimmung mit den Anwohnern“, erklärt Nulon. Gefördert durch den Stadtteilbeirat, das Bezirksamt und mit Geldern privater Spender konnte das Bild „Stadtwesen“ mit einer Größe von 110 Quadratmetern für knapp 100.000 Euro entstehen. „Vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung vergingen knapp vier Jahre“, sagt Nulon. „Das Sprayen selber dauerte nur ein paar Monate.“

Geschichte St. Georgs

Das Wandbild ist mehr als nur ein Hingucker. Es thematisiert die Geschichte St. Georgs, die unterschiedlichen Generationen. So finden sich Zeitzeugen wie Peggy Parnass und andere Promis des Stadtteils im Bild wieder. Entsprechend begeistert war Innensenator Andy Grote bei der Enthüllung des Werkes: „St. Georg ist bunt und vielfältig. Das hat der Künstler eindrucksvoll in Szene gesetzt.“ (kg)
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2 Kommentare
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Martin Subekki aus Altstadt | 04.08.2017 | 10:14  
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Rainer Stelling aus St. Georg | 06.08.2017 | 23:02  
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