Gut gerüstet im Katastrophenfall

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Ole Schröder (2. v. l.), Philippe Prinz von Croÿ (3. v. l.), Michael Neumann (4. v. l.), Christoph Unger (5. v. l.) und je ein Vertreter vom Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst sowie von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft bei der symbolischen Fahrzeugübergabe Fotos: Röhe

Innensenator Neumann übergibt 17 Einsatzfahrzeuge an Hilfsorganisationen

City. „Die Sanitätsdienste leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Gefahrenabwehr in Hamburg. Doch erst eine gute technische Ausstattung ermöglicht vielfach Rettung in höchster Not“, sagte Christoph Unger, Präsident des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Auf dem Vorplatz der Deichtorhallen wurden deshalb 17 neue Mehrzweckfahrzeuge und Sanitätsanhänger für den Katastrophenschutz sowie Fahrzeuge für die Wasserrettung an vier Hilfsorganisationen übergeben. Gleichzeitig übernahm Hamburg vom Bund sieben neue „Gerätewagen Sanität“, mit denen ein Behandlungsplatz für Verletzte aufgebaut werden kann. Der Gesamtwert der vom Bund übernommenen Fahrzeuge beträgt etwa 1,1 Millionen Euro, das Bundesland Hamburg hat etwa 1,5 Millionen Euro investiert. Dabei arbeiten Bund und Land gemeinsam an dem Ziel, die Sicherheitsvorsorge und den Katastrophenschutz für die Bevölkerung gerade auch in Hamburg zu stärken. Mit der Übergabe der 17 Einsatzfahrzeugen des Katastrophenschutzes an den Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und den Malteser Hilfsdienst sowie an die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft werden künftig die Voraussetzungen für die Bewältigung von Katastrophen an Land und auf dem Wasser deutlich verbessert. „Der Schutz der Bevölkerung ist eine der wichtigsten Aufgaben des Staates. Hierbei müssen alle Ebenen an einem Strang ziehen“, sagte Ole Schröder, Staatssekretär im Bundesinnenministerium.
Hamburgs Innensenator Michael Neumann sagte bei der Fahrzeugübergabe: „Die Fahrzeuge sind ein wichtiges Einsatzmittel. Es sind aber die ehrenamtlichen Helfer, die bei Einsätzen mit ihrer Kompetenz und ihrer Erfahrung den Schutz der Bevölkerung gewährleisten.“ Philippe Prinz von Croÿ, Stadtbeauftragter des Malteser Hilfsdiensts, nutzte die Chance darauf hinzuweisen, dass auch künftig in die Weiterentwicklung der Hilfsdienste investiert werden muss. Sie seien eine wichtige Säule bei der Bewältigung von Katastrophen. (mr)
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