Halle nun doch saniert

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Schulleiter Peter Fritze von der Privatschule in der Rostocker Straße ist von der neuen Halle absolut begeistert Foto: Grell

Nach acht Jahren Streit um Reparaturen jetzt wieder mehr Platz für Vereine

Von Karen Grell
St. Georg
Sporthallen sind in ganz Hamburg begehrt und an vielen Schulen müssen die Schüler zu benachbarten Hallen pendeln, um am Pflichtfach Sport teilhaben zu können. Auch in der Rostocker Straße im Stadtteil St. Georg wurde eine sanierungsbedürftige Turnhalle über Jahre hinweg nur provisorisch genutzt, bis dann endlich eine Lösung gefunden wurde. Noch im Jahr 2007 sprach man über die unzumutbaren Zustände in der alten Turnhalle in der Rostocker Straße 62, heute wird hier in einer top sanierten Halle wieder Sport gemacht. „Der Kampf um diese Turnhalle hat sich gelohnt“, meint Schulleiter Hans-Peter Fritze von der Privatschule Rostocker Straße, wenn er heute die komplett renovierte Halle betrachtet. „Damals kündigte das Bezirksamt Mitte als Mieter der Sportstätte die Zusammenarbeit mit der Eigentümerin Sprinkenhof AG und viele Sportvereine, die teilweise Jahrzehnte die kleine Halle genutzt hatten, wurden ausgesperrt“, erinnert Fritze an die Lage vor acht Jahren. Das damalige Problem der Sportstätte: Die Halle war extrem renovierungsbedürftig und niemand wollte für die Kosten von etwa einer halben Million aufkommen. Die Eigentümer hätten damals schon den Plan gehabt, auf dem benachbarten Schulhof neuen Wohnraum zu errichten, so Fritze. Als dieser Plan scheiterte, habe die Privatschule einen gesonderten Nutzungsvertrag bekommen, der einen eingeschränkten Sportunterricht möglich machte. „Aufgrund von diversen Mauervorsprüngen, die in dieser Art nicht zugelassen waren, mussten die Sportlehrer aus Sicherheitsgründen auf einige Ballspiele verzichten. Sechs Jahre später interessierte sich dann aufgrund der Hallenknappheit im Stadtteil St. Georg der Bezirk wieder für die Sportstätte. „In zähen Verhandlungen zwischen der Sprinkenhof AG, dem Bezirksamt-Mitte und den St. Georg Schulen als angedachtem neuen Mieter und Verwalter der Halle wurde die Finanzierung einer kompletten Sanierung der Sporthalle geklärt“, erläutert Hans-Peter Fritze den weiteren Verlauf. Nach mehr als zwei Jahren ist die Halle nun fertig saniert, hat neue Umkleideräume mit Duschen, neue Fenster und einen hochwertigen Bodenbelag bekommen und soll neben der Privatschule jetzt auch wieder den Vereinen des Stadtteiles zur Verfügung stehen. „Gerade in den Abendstunden, wenn kein Sportunterricht für die Schüler stattfindet, kann die Halle von Vereinen und außerschulischen Gruppen genutzt werden“, so Hans-Peter Fritze. Eine neue Chance für alle Vereine und Sportgruppen, die auf Hallenzeiten angewiesen sind.
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