Hamburg: Am 26. April startet das Jahr des Wassersports

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Botschafter des Wassersportjahres: Eric Johannesen, 2012 Olympiasieger im Deutschland-AchterFoto: Bobrich

Hamburg wirbt mit zahlreichen Veranstaltungen auf Alster und Elbe

Von Melanie Bobrich
Hamburg. Hamburg und Wassersport: Zwei, die seit jeher zusammengehören. Auch in diesem Jahr gibt es wieder zahlreiche Wettbewerbe auf Alster und Elbe. Erstmals startet der Senat dazu eine Kampagne: 2014 wurde zum Jahr des Wasserports erklärt. Motto: „Alle in einem Boot“. „Wir wollen weiterhin die Wassersportstadt Nummer eins sein - und vor allem auch bleiben“, sagte Sportsenator Michael Neumann jetzt bei der Vorstellung des Programms.
Mehr als 100 Events sind im Laufe dieses Jahres geplant. Das „Jahr des Wassersports“ ist auch Teil der Dekadenstrategie, die vom Senat vor rund zwei Jahren beschlossen worden war. Damit soll die Entwicklung des Sports in Hamburg gezielt gestärkt werden – auch in Hinblick auf eine mögliche Olympiabewerbung.Der offizielle Startschuss für das Wassersportjahr fällt am 26. April bei einem Senatsempfang im Hamburger Rathaus.

Startschuss am 26. April

Dort soll das 100-jährigen Bestehen des Deutschen Kanu-Verbandes feierlich begangen werden. Die Zuschauer dürfen sich über eine Sternfahrt mit rund 400 Kanuten sowie ein Tauziehen zweier Drachenboote auf der Binnenalster freuen.
Auch der Hamburger Hafengeburtstag vom 9. bis 11. Mai wird im Rahmen des Wassersportjahres um zusätzliche Aktionen im Becken des Grasbrookhafens in der HafenCity erweitert. In einem vor dem Marco-Polo-Tower platzierten Aktionsbecken können sich die Besucher zudem etwa beim Stand Up Paddling ausprobieren. Zusammen mit dem Hamburger Sportbund (HSB) wurde ein buntes Programm mit stündlich wechselnden Sportangeboten erarbeitet, darunter beispielsweise ein Kutterpullen-Wettkampf vor den Landungsbrücken.
Vom 6. bis 10. August wird es dann international: Im Wasserpark Dove-Elbe in Allermöhe findet die Junioren Ruder-WM statt. Ein Organisationskomitee arbeitet seit mehreren Jahren an dieser logistischen Herausforderung, bei der rund 1.000 Athleten aus 70 Nationen erwartet werden.

1000 Athleten erwartet

Die Zuschauer, für die ein Shuttle-Dienst vom S-Bahnhof Mittlerer Landweg eingerichtet wird, können die Wettkämpfe auf großen Tribünen über Videoleinwände verfolgen. Darüber hinaus bietet der E.ON Hanse AlsterCup (12. bis 14. September) in diesem Jahr neben den Rennen des Deutschlandachters und der Ruder-Bundesliga erstmals auch Kanu-Polo und Kanu-Sprints.
Auf spannende Wettkämpfe hoffen die Veranstalter zudem bei den Deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften (19. bis 24. August) und dem Finale der Deutschen Segel-Bundesliga (31. Oktober bis 2. November). „Toll, dass der Wassersport mit diesen Aktionen so gepusht wird“, sagte Eric Johannesen, Olympiasieger im Deutschland-Achter. Er ist neben Paralympics-Silbermedaillengewinner Heiko Kröger Botschafter des „Jahres des Wassersports“.
Wer beim Hafengeburtstag Spaß an Mitmach-Aktionen gefunden hat, ist auch noch mal beim Alstervergnügen vom 29. bis 31. August gefordert: Beim Wakeboardfahren, beim Einstieg in sogenannte Schwimmbälle oder dem „Schubs-dich-aus-dem-Boot-Wettbewerb“ wird die Geschicklichkeit erprobt.

Schwimmende Seifenkisten

Aufgerufen sind die Hanseaten auch zum Bau von schwimmenden Seifenkisten – dazu sollen Schulen und Bauspielplätze angeschrieben werden, um „kreative“ Konstruktionen ins Rennen gehen zu lassen.
Das Motto „Alle in einem Boot“ greift dann noch mal die Aktion „Brücken bauen“ auf: Am 14. September soll dort mit Sportbooten eine Brücke über die Alster gebaut werden. Im Stadtgebiet weisen rund 450, von Studenten der Macromedia-Hochschule (MHMK) entworfene Plakate auf die Events hin – damit die Zuschauer zahlreich erscheinen. (mb)

wassersportjahr.de
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