„Hamburg atmet auf“

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Unterschriften gegen Luftverschmutzung

Barmbek. Hamburg soll zu einer Luftschadstoff freien Hansestadt werden. So wünschen es sich zumindest der BUND und auch die GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord. Ein erster Schritt ist die vor ein paar Tagen angelaufene Unterschriftenaktion des Umweltverbandes. Unter dem Titel „Hamburg atmet auf!“ gibt es jetzt eine Volkspetition, in der die Einhaltung der Europäischen Richtlinie für Luftreinhaltung an Hamburg Straßen gefordert wird. Der Senat soll hierin aufgefordert werden, Maßnahmen zu ergreifen, damit überall in Hamburg der gültige Grenzwert für Stickstoffoxid bis spätestens Ende 2013 eingehalten werden kann. Außerdem fordert der BUND die Halbierung der aktuellen Werte von zum Teil von über 60 g/m3 bis zum Jahr 2020. Ein dritter Punkt: Die Einrichtung von Luftmessstationen an allen verkehrsreichen Straßen in Hamburg. Rund 220.000 Hamburgerinnen und Hamburger leben in Gebieten mit gesundheitsgefährdender Stickoxidbelastung. Dazu zählt in Hamburg-Nord insbesondere der Bereich um die Habichtstraße in Barmbek. Ulrike Sparr, umweltpolitische Sprecherin der GAL-Fraktion Hamburg-Nord: „Diese Aktion des BUND begrüßen wir ausdrücklich. Der Senat und auch die SPD im Bezirk Nord haben lange versucht, die schleichende Gesundheitsschädigung von Zehntausenden durch Stickoxide auszusitzen.“ (nk)

Weitere Informationen zur Volkspetition online unter
www.bund-hamburg.de.
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