Hamburg: Genuss mit Hilfe schenken

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Sie unterstützen die „Aktion Augen auf“: Henning Voscherau, Julia Westlake und Wilhelm WiebenFotos: jae

Päckchen für Aktion „Augen auf“. Start mit prominenter Unterstützung

Hamburg. Kaffee und Kekse bieten sich hübsch verpackt als Präsent an – und damit können die Schenkenden doppelt Gutes tun. Das Geheimnis der 500 Pakete, die es jetzt in sieben Edeka-Niemerszein-Märkten gibt: Sie gehören zur Weihnachtsaktion „Augen auf“ der AWO-Stiftung für Hamburg. Sie wurde jetzt mit prominenter Unterstützung durch Altbürgermeister Henning Voscherau, Ex-Tagesschausprecher Wilhelm Wieben und Moderatorin Julia Westlake in St. Georg gestartet.
Wer für zehn Euro eine der weihnachtlich dekorierten Tüten mit Kaffee der Rösterei Becking und braunen Kuchen vom Keksbäcker kauft, unterstützt die tatkräftige Hilfe für ältere Mitbürger durch die AWO Stiftung. „Der Kaufpreis geht komplett an die Aktion“, sagt Volker Wiem, Inhaber Edeka Niemerszein und ebenfalls Botschafter der „Aktion Augen auf“.„Wir beteiligen uns gerne an dieser Aktion, das ist uns ein Bedürfnis.“
Schirmherr der im Jahr 2010 gestarteten Aktion ist Wilhelm Wieben (78). „Ich bin begeistert und freue mich sehr, dass ich mit meinem Namen ein Stück dazu beitragen kann, dass alten Menschen in Not geholfen werden kann.“
Hamburgs ehemaliger Bürgermeister Henning Voscherau (72), ebenfalls ein Botschafter der „Aktion Augen auf“, schloss sich den „goldenen Worten“ von Wieben gerne an: „Wir Hamburger lassen keinen über Bord gehen.“ Mit-Botschafterin Julia Westlake, Moderatorin des „Kulturjournals“ im NDR-Fernsehen, hält die Aktion für eine gute und richtige Sache: „Ein bisschen Zeit zu schenken, das hilft schon enorm.“ Sie erzählte von ihrer 95 Jahre alten Großmutter, die sich über jeden Besuch und jede kleine Aufmerksamkeit ihrer Angehörigen sehr freut.
Die Zahlen in Hamburg sollten Grund genug sein, selbst tatkräftig zu helfen: Ende 2012 lebten in Hamburg rund 21.000 Frauen und Männer von der Grundversorgung. In Zeiten zunehmender Altersarmut geht es deshalb um mehr Aufmerksamkeit für ein Altern in Würde. Claus Gotha, Vorstandsvorsitzender der AWO Stiftung Aktiv für Hamburg, sagte: „Hilfe tut not. In Hamburg leben viele Menschen einsam. Sie leiden teilweise unter großen gesundheitlichen Problemen, können ihre Wohnung nur noch selten oder gar nicht mehr verlassen. Wir erfassen ihren Hilfebedarf und organisieren Unterstützungsangebote in den Stadtteilen Eimsbüttel, Lokstedt, Stellingen und Barmbek-Nord. Wir möchten, dass ältere Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld leben können.“ (jae)

Spendenkonto: AWO-Stiftung „Aktiv für Hamburg“, Konto-Nr. 1280 150 465
Haspa (BLZ 200 505 50), Verwendungszweck: Aktion Augen auf. Kostenfreie Servicenummer: Tel.: 0800/2843628
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