Hamburg-Museum im Grünen

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Museum im Grünen: Das Museum für Hamburgische Geschichte wurde 1914 bis1922 von Fritz Schumacher an den Wallanlagen erbaut.

Teil 1: Hamburg im 18. Jahrhundert – in Mini gibt‘s das schon lange

Neustadt. Das riesige Modell füllt fast den ganzen Raum. Hamburg im 18. Jahrhundert. Jedes einzelne Haus wurde en miniature nachgebaut. „So etwas baut man heute gar nicht mehr“, erläutert Sabrina Werner, die Medienmitarbeiterin des Museums für Hamburgische Geschichte oder Hamburg-Museum, wie es seit einigen Jahren auch heißt.
Die großen Stadtmodelle – sie zählen seit der Eröffnung des von Fritz Schumacher erbauten Museums im Jahre 1922 zu seinen Highlights. Die Entwicklung der Stadt kann hier anschaulich nachvollzogen werden und man konnte schon früher interaktiv werden, zu einer Zeit, als es dieses Wort noch gar nicht gab. Ein Knopfdruck, und irgendwo in dem großen Modell leuchtete es. Heute kann die Technik noch viel mehr, wie der Medientisch in der neusten Abteilung der Dauerausstellung „Taktgeber Hafen.
Hamburgs Stadtentwicklung im 20. Jahrhundert“ zeigt.
Hamburg-Modell
Auf einem großen Hamburg-Modell können mit Hilfe eines Zeitrades Jahreszahlen und Infos zu Ereignissen aufgerufen werden, die in diesem Jahr oder in dem Zeitraum wichtig waren. Zur Veranschaulichung leuchten entsprechende Orte oder Flächen in dem Modell farbig. Mit dieser neusten Ausstellung ist Hamburgs Geschichte nun im ersten Stock des Museums vollständig dokumentiert. Von den Anfängen aus der Zeit um 800 n. Chr. spaziert man anhand von Exponaten aus der jeweiligen Zeit, Modellen und erhalten gebliebenen oder nachgebauten Räumen durch die Entwicklung der Hansestadt.
Piraten-Schädel
Der Schädel von Pirat Klaus Störtebeker, der danach entwickelte Wachskopf, der Laderaum einer hansischen Kogge aus dem 13./14. Jahrhundert, eine Kaufmannsdiele aus dem 17. Jahrhundert, die Original-Brücke eines Dampfers aus dem 19. Jahrhundert, eine Hafenkneipe und ein Wohnzimmer aus der Kaiserzeit, ein Milchladen aus den 1930er Jahren, ein Luftschutzkeller aus dem Zweiten Weltkrieg, ein WG-Zimmer von 1972 und ein Designer-Loft aus den 1990er Jahren, dazu eine reichhaltige Sammlung von Schiffsmodellen - der Rundgang durch die Geschichte Hamburgs wird nie langweilig. (ch)

Lesen Sie Teil 2 in der nächsten Ausgabe.
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