Hamburg: Zeichen gegen Terror

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Mahnwache gegen den Terror – Hamburger Organisation gedenkt den Opfern Foto: privat

Muslimische Jugend in der Hansestadt zeigt Solidarität mit Opfern von Berlin

Hamburg-Altstadt Als Reaktion auf den Anschlag in Berlin, bei dem zwölf Menschen starben und Dutzende teils schwer verletzt wurden, rief die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation zu einer bundesweiten Blutspendenaktion auf – so auch in Hamburg. Die Mitglieder der Jugendorganisation haben sich zum Ziel gesetzt, in einer Woche 1.000 Blutspender aus dem gesamten Bundesgebiet zu mobilisieren. Die Ortsgruppe Hamburg beteiligte sich mit 25 Mitgliedern beim Blutspendedienst Hamburg-City. „Wir sind fassungslos angesichts der Nachrichten aus der Bundeshauptstadt und bekunden unsere absolute Solidarität mit den Opfern, ihren Familien und Angehörigen. Andere mögen Blut vergießen, aber inspiriert von den islamischen Werten sehen wir es als Pflicht, Menschenleben zu retten und die Gesellschaft noch lebenswerter zu machen“, so erklärt Hasanat Ahmad, Bundesvorsitzender der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation.

Mahnwache gegen den Terror

Parallel zur Blutspendeaktion, veranstaltete die Organisation eine Mahnwache in der Spitalerstraße. Rund 95 Personen beteiligten sich und setzten damit ein Zeichen der Solidarität. Während der Mahnwache wurde der Opfer durch die Anwesenden in einem stillen Gebet gedacht. Gebetet wurde außer für die Opfer auch für deren Hinterbliebenen, ein friedvolles Miteinander und sicheres Deutschland. Zahlreiche Passanten schlossen sich der Aktion spontan an. (wb)
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