Hamburger Caritas sucht Männer-Kleidung

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Jörg Hermann und Uwe Steinbach warten dringend auf gut erhaltene Herrenkleidung Foto: Grell

Die Kleiderkammer in der Danziger Straße bereitet sich auf den Winter vor und bittet um Sachspenden

St. Georg Uwe Steinbach und Jörg Hermann, die beide immer am Mittwoch und Donnerstag vielen Menschen bei der Caritas in der Danziger Straße die Türen zur Kleiderkammer öffnen, sind immer bestens gestylt. Beide meinen, dass auch Menschen, die wenig verdienen, obdachlos oder in eine Notlage geraten sind, Zugang zu schicker Kleidung haben sollten. Deshalb unterstützen die beiden Herren die Kleiderkammer im Haus wo immer sie können: Uwe Steinbach seit vielen Jahren als ehrenamtlicher Helfer, Fahrer und Unterstützer, Jörg Hermann als die gute Seele des Hauses im Empfangsbereich. Immer ein nettes Wort auf den Lippen, fühlen sich die beiden schon fest mit der Kleiderkammer verbunden. „Vor allem brauchen wir jetzt Kleidung für Männer und das in allen Größen“, meinen Uwe und Jörg, die sich über jeden freuen, der gut erhaltene Kleidung vorbeibringt, die möglichst auch gewaschen und selbstverständlich ohne Löcher sein sollte. „Die Kleidung muss so gut erhalten sein, dass man auch selber so noch auf die Straße gehen würde“, meint Uwe Steinbach, der sich ärgert, wenn wieder einmal völlig zerrissene T-Shirts oder Schuhe mit Löchern in den abgegebenen Taschen liegen. „Schuhe für Herren haben wir nur sehr wenige zurzeit“, bedauert der ehrenamtliche Helfer, der praktisch jeden Tag vor Ort ist. Wer Kleidung bringen möchte, kann immer während der Öffnungszeiten der Caritas vorbeikommen und seine Tüte auf einem kleinen Tisch vor der Tür abstellen. „Wir sortieren dann alles ein und was wir hier nicht brauchen können, das geht in andere Einrichtungen“, beschreibt Steinbach den Ablauf. Weniger benötigt werde hier Kinderkleidung. Die Kammer ist oft die einzige Anlaufstelle für Bedürftige, um an warme Kleidung für den Herbst zu kommen. Deshalb ist es auch wichtig, dass alle, die etwas spenden möchten, jetzt nicht mehr mit den dünnen Sommer-T-Shirts vorbeikommen, sondern schon an die kälteren Tage denken. Die eigene Kleidung über Jahre hinweg im Keller oder auf dem Dachboden zu horten, mache keinen Sinn, finden Uwe Steinbach und Jörg Hermann. Sachen sollten in Bewegung sein und denen helfen, die es gerade gut gebrauchen können. (kg)

Kleiderkammer der Caritas, Danziger Straße 66, Mittwoch und Sonnerstag 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr, Ausgabe einmal monatlich
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