Hamburger City: 150.000 Besucher feiern CSD

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Viele Politiker wie Andreas Dressel (2. v.l.), Johannes Kahrs (unten), Melanie Leonhard und Katharina Fegebank (M.) waren dabei Foto: Grell

Normal ist, wer Menschen achtet. Gegen Diskriminierung von Homosexuellen

City Schrill, bunt und voll kreativer Kostüme – so zeigte sich die Christopher-Street-Day-Parade am vergangenen Wochenende in der City. Bei lauter Musik und mit extravaganten Outfits sind Homosexuelle am Sonnabend beim CSD gegen Ausgrenzung und für mehr Toleranz auf die Straße gegangen. Die traditionelle Parade startete wie gewohnt in der Langen Reihe und zog durch die gesamte Innenstadt bis zum Jungfernstieg, wo die ganze Nacht durch weitergefeiert wurde. Tausende Hamburger und Touristen begleiteten die Parade, die unter dem Motto „Normal ist, wer Menschen achtet“ auf die Kraft der Vielfalt und Toleranz aufmerksam machen sollte. Seit den 80er Jahre demonstrieren Schwule und Lesben in Hamburg für mehr Rechte, und auch die 36. Parade hatte dasselbe Thema im Fokus: „Jeden so akzeptieren, wie er ist“. Über 150.000 Menschen verfolgten die Veranstaltung, zu der auch Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD), die in diesem Jahr die Schirmherrin des CSD war, Hamburgs zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Andreas Dressel (SPD), Katja Suding (FDP) und der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs (SPD) gekommen waren. Der Verein Hamburg Pride mit Stefan Mielchen als Vorsitzenden meint: „Menschen zu achten heißt, sie in ihrer Vielfalt zu akzeptieren, ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung zu wahren und ihnen solidarisch zur Seite zu stehen, wo Hilfe und Schutz erforderlich sind“. Der CSD steht für Widerstand gegen Diskriminierung, er ist politisch und befasst sich jedes Jahr mit aktuellen Themen. Die Stadt zeigte sich solidarisch und hisste anlässlich der Pride-Week in der vergangenen Woche die Regenbogen-Flagge am Rathaus. Hamburg ist seit Juli dieses Jahres außerdem offizielle „Regenbogen-Stadt“. (kg)
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