Hamburger Orgelsommer

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Die Orgel der Hauptkirche St. Katharinen ist ein Highlight des „Hamburger Orgelsommers“. Am 14. September endet die Veranstaltungsreihe in St. Katharinen Foto: Hörmann

Konzerte verzaubern Fans des Mega-Instruments noch bis in den September

Hamburg. 4.500 Pfeifen, darunter 520 historische, in einer Länge von einem Zentimeter bis über 10 Meter, dazu 61 Register – die Orgel von St. Katharinen ist wunderschön und hat einen unvergleichlichen Klang. Johann Sebastian Bach hatte auf dem Originalinstrument im Jahre 1720 ein Konzert gegeben und es als „ein in allen Stücken vortreffliches Werk“ bezeichnet. Besonders lobte er die „Schönheit und Verschiedenheit“ der zahlreichen Zungenregister.
Es grenzt an ein Wunder, dass das 1943 im Feuersturm zerstörte Instrument heute wieder in vollem Glanz erstrahlt und mit seinem Klang verzaubert. Nach der umfangreichen Restaurierung und Inbetriebnahme im vergangenen Jahr bietet der „Hamburger Orgelsommer“ jetzt eine gute Gelegenheit, das herrliche Instrument im Einsatz zu erleben Die Barockorgel der Hauptkirche am Katharinenkirchhof ist ganz sicher ein Highlight der Veranstaltungsreihe. Der „Hamburger Orgelsommer“ fasst alle Orgelkonzerte bis September im Michel, im St. Marien-Dom (St. Georg) und in den drei Hauptkirchen St. Petri (Mönckebergstraße), St. Katharinen (Speicherstadt) und St. Jacobi (Steinstraße) zusammen. Das Programm umfasst Werke von Johann Sebastian Bach, Händel, Mozart, Mendelssohn, Liszt und Reger. Der wichtigste hamburgische Jubilar ist Carl Philipp Emanuel Bach, dessen Orgelwerke aus Anlass seines 300. Geburtstages in vielen Aufführungen vertreten sind. Insgesamt verschönern rund 50 Konzerte mit Eintrittspreisen von 10 Euro allen Musikfreunden den Sommer. Die Kirchen haben sich jeweils einen Wochentag für ihre Veranstaltungen ausgesucht: St. Katharinen konzertiert sich auf den Sonntag (18 Uhr), St. Jacobi auf den Dienstag (20 Uhr), im Michel wird mittwochs musiziert (19 Uhr) und die Orgel von St. Petri erklingt jeweils am Freitag (18.30 Uhr). Der Sonnabend (20 Uhr) ist dem katholischen Dom St. Marien vorbehalten. (sh)
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