Hamburger Seilbahn: Ja oder nein?

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Foto: Initiative: Ja zur Seilbahn

Bürger im Bezirk Mitte sollen entscheiden. Unterlagen kommen per Post

Hamburg. Bis 24. August sind rund 200.000 Wahlberechtigte in Hamburg-Mitte dazu aufgerufen, bei einem Bürgerentscheid über den Bau einer Seilbahn zwischen St. Pauli und den Musicaltheatern auf Steinwerder abzustimmen.
Die Wahlunterlagen sollen in dieser Woche an alle Haushalte im Bezirk Mitte verteilt werden. Per Briefwahl oder bei der Abstimmungsstelle am Klosterwall 4 können die Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben. Die Initiative „Hamburger Seilbahn – Ich bin dafür“ eröffnete jetzt den Wahlkampf für das 35 Millionen Euro
teure Projekt. Am Sonnabend sollten achtseitige Werbebroschüren an alle Haushalte im Bezirk Mitte verteilt werden. Gründer der Initiative sind
die CDU-Bundestagsabgeordnete Herlind Gundelach, Joachim Stratenschulte von der Stiftung Rickmer Rickmers und Thomas Magold, früher Vorsitzender des Tourismusverbands Hamburg. Das Unternehmen Doppelmayr Seilbahnen aus Österreich will die 1,5 Kilometer lange Bahn über die Elbe bauen. Rund 3000 Passagiere pro Stunde könnten in 26 Gondeln transportiert werden. Pro Strecke wird mit einem Ticketpreis von 3 bis 6 Euro gerechnet.
Die Planer versprechen, beim Bau der Seilbahn dem Bezirk zehn Millionen Euro für gemeinnützige Projekte zur Verfügung zu stellen. Der Bürgerentscheid ist die nächste Stufe in einem Streit von Seilbahnbefürwortern und -gegnern. Nach einem erfolgreichen Bürgerbegehren hatte die Bezirksversammlung im Juni die Pläne abgelehnt. (mt)

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