Hamburgs jüngste Programmierer kommen aus St. Georg

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Leo (v.l.), Julie, Leonie, Antonia, Fedek, Käte und Paul sind ab sofort absolute Computerfreaks Foto: kg
Hamburg: Greifswalder Str. 40 |

Von wegen schnöde Nerds! Schüler der Heinrich-Wolgast-Grundschule machen beim Calliope-Projekt mit

Von Karen Grell
St. Georg
An der Heinrich-Wolgast-Grundschule in St. Georg sind die Schüler noch vor Ostern bei einer bunten Kulturwoche kreativ geworden. Puppentheater, Diashows und sogar ein Kursus, bei dem die Schüler selber erlernen konnten, wie man Spiele am Computer programmiert, waren ein absolutes Highlight für die Neun- und Zehnjährigen.

Calliope mini Programm


Die Klasse 4c von Bettina Schäffer durfte im Rahmen der Kulturwoche bei dem Pilotprojekt von der Körber-Stiftung und App Camps teilnehmen, um Programmieren zu lernen. „Es ist das erste Mal, dass eine Grundschule beim Calliope mini Programm mitmachen darf“, berichtet Lehrerin Bettina Schäffer stolz. Ihre Schüler seien aber auch von Anfang an mit viel Elan dabei gewesen und am Ende der Woche alle kleine Computerfreaks geworden. Für die Umsetzung des Kurses mit den Grundschülern hat die Institution App Camps extra Material angefertigt, das auch für die jüngsten Experten passend ist. „Mir hat das wahnsinnig viel Spaß gemacht“, meint Antonia (10) die jetzt weiß, wie schwierig es eigentlich ist, ein Spiel zu entwerfen und dann auch noch einzuprogrammieren. Die Idee, die hinter dem Angebot steckt, ist, auch Mädchen für die Technik am PC zu begeistern und zu zeigen, dass man mit wenig Aufwand auch seine eigenen Ideen am Computer kreieren kann. Leonie (10) hatte sich vorher noch gar nicht so sehr mit Computern beschäftigt, musste sich nun aber wundern, „wie interessant das sein kann“.

„Einfach cool das Programmieren“


In vier Doppelstunden hatten die Schüler die Chance, ins Innere der Computer zu schauen und deren komplexe Welt zu verstehen. Das Schöne an der Woche sei das eigene Ausprobieren gewesen, betont Klassenlehrerin Schäffer. Die Kinder hätten durch das Experimentieren auch einen viel besseren Zugang zu der Materie erhalten. „Wir haben sogar ein eigenes Maulwurfspiel entwickelt“, berichtet Paul (10), der auch zuhause schon Erfahrungen mit digitalen Medien gesammelt hat. Fedek (10) fand die Arbeit so interessant, dass sie sich an ihrem eigenen IPad nun auch einmal ausprobieren will. „Einfach cool das Programmieren“, meinen auch Julie und Leonie. Zum Abschluss der Kulturwoche waren dann auch die Eltern eingeladen, um sich von dem neuen Wissen ihrer Kids zu überzeugen. So manch Erwachsener wird sich bei den kleinen Experten jetzt Tipps holen können. (kg)
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