Integrations- und Familienzentrum für St. Georg

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Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (M.) beobachtete strahlend den Aufstieg des Richtkranzes Foto: Grell

IFZ-Gebäude feiert Richtfest. Die Fertigstellung ist bereits für Frühjahr 2017 geplant

Von Karen Grell
St. Georg
Auf dieses Haus hat St. Georg lange gewartet: Die Bauarbeiten für das neue Integrations- und Familienzentrum, IFZ, gehen, laut Architekten und Bauherren, planmäßig voran. Der Rohbau steht, und nach klassischem Brauch wurde nun in der vergangenen Woche zusammen mit allen Beteiligten das Richtfest des Hauses für alle Fälle gefeiert. Das Integrations- und Familienzentrum für St. Georg ist ein wichtiges Projekt der Integrierten Stadtteilentwicklung für das Viertel nahe des Hauptbahnhofs, denn hier sollen künftig viele im Quartier ansässige Institutionen unter einem Dach agieren. Wo vorher nur die Kinder- und Jugendeinrichtung „Schorsch“ und ein paar Untermieter Platz fanden, entsteht mit dem Neubau eine deutliche Erweiterung der bisherigen Angebote, Beratungen und Kurse. Als Ideengeber und Projektpartner für das umfassende neue Konzept stehen neben dem Bezirksamt auch die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, das „Schorsch“ und die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Die Lawaetz-Stiftung tritt als Projektträger und Bauherr für den Neubau auf. Der Stadtteilbeirat St. Georg hatte sich im Zuge der Gebietsentwicklung der Integrierten Stadtteilentwicklung maßgeblich seit mehreren Jahren für eine Neubauplanung des „Schorsch“ mit erweiterter Nutzung engagiert, jetzt konnte sie verwirklicht werden. Das insgesamt rund 8,3 Millionen Euro teure Projekt wird vom Senat und Bezirk mit über drei Millionen Euro bezuschusst, darunter stammen 1,5 Millionen Euro aus RISE-Fördermitteln. Die Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde unterstützt das Projekt mit 500.000 Euro. Die restlichen Kosten trägt als Bauherrin die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung. Das Gebäude wird auf einer Fläche von 3.300 Quadratmetern ausreichend Raum für das weiterentwickelte „Schorsch“, die AIDS-Seelsorge, 46 Appartements für junge Menschen in Ausbildung sowie drei Gästewohnungen zur Krisenintervention bieten. Alle Räume sollen hell und freundlich gestaltet sein sowie genug Platz bieten, um die Angebote gut unter einem Dach anbieten zu können. Die Fertigstellung des Gebäudes ist bereits für das Frühjahr 2017 geplant.
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