Interreligiöse und ökumenische Kreuzwegandacht

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Eine Andacht dieser Art gibt es nur in St. Georg. Wer teilhaben möchte, ist herzlich willkommen.Foto: Grell

Karfreitag in Hamburg: Wenn alle gemeinsam beten

St. Georg. Am Karfreitag beten Christen und Muslime wieder gemeinsam in St. Georg direkt auf dem Platz vor der Kirche. Bereits zum siebten Mal findet an der mittelalterlichen Kreuzigungsgruppe vor der St. Georgskirche am Hauptbahnhof in aller Öffentlichkeit und unter freiem Himmel die interreligiöse und ökumenische Kreuzwegandacht statt.
„Weint nicht über mich, weint über euch selbst!“ lautet der Titel der diesjährigen Andacht. Das nun schon zur guten Tradition gewordene gemeinsame Gebet ist eine Initiative der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde, der katholischen Domgemeinde, der African Christian Church und der Centrum Moschee. Dass sich Christen und Muslime am Sterbetag Jesu unter dem Zeichen des Kreuzes versammeln und beten, ist deutschlandweit einmalig.
Im Anschluss an das gemeinsame Gebet hören die Teilnehmer in der St. Georgskirche Musik zur Sterbestunde Jesu. Dieses Jahr findet die Aufführung der Markus-Passion von Marco Giuseppe Peranda statt. Mit dabei sind der Tenor Christian Gottschalk, Bass Joachim Gebhardt und das Vokalensemble St. Georg. Die Leitung hat Ingo Müller. Alle, die an dieser interreligiösen und ökumenischen Kreuzwegandacht teilhaben möchten sind herzlich willkommen. (kg)

Interreligiöse Kreuzwegandacht, St. Georgskirche am Hauptbahnhof, Karfreitag,
29. März, 14 Uhr, ab 15 Uhr Musik.
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