Jetzt sind Hamburgs Senioren gefragt

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Vorsitzender des Seniorenbeirats Mitte, Dieter Grimsmann, im Gespräch mit Anke Ahlers, der Seniorenbeauftragten im Bezirksamt Foto: Grell

Delegierte im Bezirk Mitte werden gewählt – schnell bewerben

Hamburg-City Ob Stolperfallen auf den Gehwegen, schlechte Nahversorgung durch Schließungen kleiner Geschäfte oder fehlende Angebote für ältere Menschen in der direkten Umgebung – dies sind alles Themen, die Senioren beschäftigen und für die sie sich aktiv einsetzen können. In Hamburg gibt es einen Seniorenbeirat und eine Delegiertenversammlung, die sich seit zehn Amtsperioden für die Belange älterer Anwohner in den Stadtteilen stark macht. In Kürze wird die aktuelle Amtsperiode in Hamburg beendet, deshalb stehen Neuwahlen an. An der Wahl der Seniorendelegiertenversammlung können alle Bürger teilnehmen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und ihren Hauptwohnsitz im Bezirk Mitte eingetragen haben. Jede Gruppe, Organisation oder Institution, in der sich Senioren engagieren und die sich regelmäßig mit einem Angebot an ältere Menschen im Bezirk wenden, können einen Delegierten für die Seniorendelegiertenversammlung benennen. Hamburger, die zwar die Kriterien erfüllen, aber keiner Institution angehören, haben auch das Recht, sich für die Wahl aufstellen zu lassen, müssen aber eine Unterstützerliste mit Unterschriften, Namen und Adressen von mindestens 20 Senioren nachweisen. Bis zum 18. Februar besteht die Möglichkeit, sich für den Delegiertenposten im Bezirksamt Mitte zu bewerben. Der Bezirks-Seniorenbeirat, der aus bis zu 19 Mitgliedern besteht, wird im April neu gewählt. Die Mitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig, unabhängig und führen ihr Amt parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden aus. „Wer sich einsetzt, kann auch mitbestimmen“, so der Vorsitzende des Seniorenbeirats Mitte, Dieter Grimsmann. (kg)

Informationen gibt es beim Bezirksamt-Mitte, Anke Ahlers, Telefon 040/42 85 42 303, anke.ahlers@hamburg-mitte.hamburg.de. Beim Bezirksamt (hamburg.de/senioren) und beim LSB (lsb-Hamburg.de) können Vordrucke und Unterstützerlisten aus dem Internet runtergeladen werden.
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