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Kay Köster, mit seinem Hund Heaven, zeigt auf ein Schlagloch in der Bürgerweide.Foto: Röhe/hfr

WochenBlatt sucht Hamburgs schlimmste Schlaglöcher

Von Matthias Röhe und
Rainer Glitz
St. Georg/City. Nicht nur Eis und Schnee bereiten den Autofahrer derzeit Probleme. Auf vielen Straßen gibt es bereits sichtbare und spürbare Schäden. „Täglich fahre ich von Eppendorf in die Bürgerweide zur Arbeit und ich bin schockiert, dass es auf Hamburgs Straßen so viele Schlaglöcher gibt“, sagt Kay
Köster. Der 49-Jährige ist sauer auf die Behörden. „So was kann wirklich nicht angehen. Nun wurde zwar vergangene Woche ein ganzer Abschnitt in der Bürgerweide mit Kaltasphalt repariert, aber es gibt noch immer viele tiefe Löcher – Zentimeter tief! Es muss doch möglich sein, schnell und fachmännisch solche Löcher zu beseitigen“, ergänzt Kay Köster. „Ein Schlagloch wurde bei uns gleich dicht gemacht. Hier in Hamburg passiert oft wochenlang nichts“, so Köster.. Auch mehrere Wochen nach dem strengen Frost Anfang Dezember vergangenen Jahres sind an vielen Stellen wieder Straßenschäden zu sehen. Beispielsweise in der Bürgerweide, Winterhuder Weg, Landwehr und Mundsburger Damm bis zur Außenalster. Gefährlich groß tun sich Schlaglöcher auf den Fahrbahnen auf. Laut Carsten Willms sind es die über Jahre vernachlässigten Straßen, die von Schlaglöchern betroffen sind. „Die Behörden haben lange Zeit ihre Straßen vernachlässigt“, sagt der Verkehrsexperte vom ADAC-Hansa und ergänzt: „Wir haben ein vermehrtes Beschwerdeaufkommen wegen der Schlaglöcher. Gezählt werden allerdings ausschließlich Schäden, die schriftlich an uns herangetragen wurden. Nicht erfasst werden Meldungen per Telefon oder direkt an die Wegewarte der Stadt.“
Laut Carsten Willms sei besonders auffällig, dass sich Hinweise vermehrt auf Schlaglöcher in den Hauptverkehrsstraßen richten. Dies sei ungewöhnlich – schließlich stünden diese unter besonderer Beobachtung der Behörden. Die Hamburger Grünen sehen die Sparpolitik des SPD-Senates als eigentlichen Grund für unbesetzte Ingenieursstellen. Die Bezahlung sei einfach nicht attraktiv genug, meint der Bürgerschaftsabgeordnete Till Steffen.


Und wie sieht es in Ihrem Stadtteil, in Ihrer Straße aus? Schicken Sie uns Fotos von den Schlaglöchern. Melden Sie uns per Email Schlaglöcher, aber auch kaputte Radwege und unebene Fußwege! Kontakt: schlagloch@hamburger-
wochenblatt.de
Mit etwas Glück gewinnen Sie einen Überraschungspreis!
Wir leiten Ihre Beschwerde an den „Online-Wegewart“ des Bezirksamtes Wandsbek weiter. Den finden Sie auch im Internet unter www.hamburg.de/
bezirk-wandsbek
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