Kinder verteidigen ihr kleines Beet in Hamburg

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Steven (v.l.), Pola und Feodor gärtnern vor ihrer Kita und wollen keine Hunde auf den BeetenFotos: kg
Hamburg. Der Helmuth-Hübener-Gang wird seit Jahren von den Anwohnern im Stadtteil bepflanzt und gepflegt und auch von den Kita-Kindern der Greifswalder Straße umsorgt. Alles soll hier blühen auf einer Insel kurz vor dem Hauptbahnhof in einem kleinen Fußgängergang, der etwas ganz Besonderes im Viertel ist.
Doch das Vorzeigebeet im Stadtteil wird von vielen Hunden immer wieder zum Austreten genutzt. Kinder haben bereits große Schilder gemalt, die Hundebesitzer mahnen, ihre Lieblinge woanders anhalten zu lassen.
„Hündchen, das tut man nicht“ bitten die Kids zum Beispiel mit rührender Unbekümmertheit. „Vielleicht sollten Herrchen oder Frauchen es ihnen mal vorlesen“, sagen Feodor (6), Pola (5) und Steven (6).Sie gehören zu den Gärtnerkindern der Vorschulkasse, die hier einmal in der Woche die Beete bearbeiten. „Wir pflanzen, gießen und harken, und dann wird alles so schmutzig gemacht“, bedauern die Kita-Kinder. Am vergangenen Montag setzten sie jetzt Fähnchen neben jeden Hundehaufen im Beet. Am ersten Hinweisschild hängen ab sofort schwarze Abfallbeutel für Hundehalter. Und mit den vielen neuen Mülleimern, die gerade im Stadtteil aufgestellt worden sind, sollte die Beseitigung der Tüten kein Problem mehr sein. „Vor unserer Kita soll es schön sein“, meint Pola, und alle anderen stimmen ihr zu. (kg)
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