Kinder wirksam schützen

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Andy Grote, Bürgerschaftsabgeordenter der SPD und deren stadtentwicklugspolitischer Sprecher, kandidiert aussichtsreich um das Amt des Bezirksamtsleiters in Hamburg-Mitte. Foto: pi

Andy Grote bewirbt sich um das Amt des Bezirksamtleiters in Hamburg-Mitte

Hamburg-Mitte. Langsam kristallisiert sich der politische Rahmen für die künftige Politik im Bezirk Hamburg-Mitte heraus.
Die SPD wird in dieser Woche mit der FDP Koalitionsgespräche führen. Dazu wurde deren Fraktion vom Kreisvorstand Hamburg-Mitte der SPD aufgefordert. FDP und SPD waren sich schon bei den Sondierungsgesprächen sehr nahe gekommen.
Die Tatsache, dass die FDP durch den Übertritt von Bernd Ohde von der CDU zu den Freien Demokraten eine Fraktion geworden ist, hat die Liberalen für die SPD zusätzlich attraktiv gemacht.
„Wir hatten in den Sondierungsgesprächen die größten gemeinsamen Ideen mit der FDP. Als Fraktion kann sie nun mit uns gemeinsam Politik machen“, fasste Falko Drossmann, der SPD-Fraktionsvorsitzende in Hamburg-Mitte, die Situation deutlich richtungsweisend zusammen.
SPD und FDP verfügen zusammen über eine Mehrheit von zwei Stimmen in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Kommt es zur Koalition, dann wird der SPD-Kandidat bei der Wahl des Bezirksamtsleiters wohl sicher sein Ziel erreichen
Als solcher hat sich der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und stadtentwicklungspolitische Sprecher seiner Fraktion, Andy Grote, bereits geoutet.
Nach dessen Kandidatur hat Falko Drossmann, der auch als Kandidat für die Bzeirksamtsleitung gehandelt wurde, verzichtet. Insgesamt sollen sich 15 Kandidaten um die Wahl des Bezirksamtsleiters beworden haben.
Die für die Bezirke zuständige Finanzbehörde äußert sich allerdings nicht zu den Bewerbungen.
Um den Kandidaten ausreichend Gelegenheit zu geben, sich den Fraktionen der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vorzustellen, wurde die Wahl des Bezirksamtsleiters vom 19. auf den 26. April verschoben.
Der einzige, öffentlich bekannte Kandidat, Andy Grote, hat bereits skizziert, welche Schwerpunkte er setzen wird, wenn er zum neuen Amtsleiter des Bezirks Hamburg-Mitte gewählt wird.
Das wichtigse Thema ist für ihn, die Überprüfung der Jugendhilfe, die nach zwei Todesfällen von Kindern in städtischer Obhut in Verruf geraten war.
„Ich werde alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, um Kinder wirksam zu schützen“, betonte Andy Grote gegenüber dem WochenBlatt.
An zweiter Stelle sieht Grote Stadtenwicklung und Wohnungsbau.
„Gerade die Perspektiven für die Stadtteile, in denen die meisten Menschen leben, müssen verbessert werden“, sagte Grote. Auch in St. Georg und in der Innenstadt will sich Grote für bezahlbare Neubauten einsetzen.
Er sieht durchaus Chancen für neuen Wohnungsbau. Für die Innenstadt ergibt sich für ihn die weitere Aufgabe, „die Balance zwischen der Zentrumsfunktion und von Wohnqualität ohne zu große Belastungen, zum Beispiel durch Großveranstaltugen, zu finden“.
In St. Georg möchte Grote den Lohmühlenpark weiter entwickeln, soziale Einrichtungen zur Zusammenarbeit animieren und die Initiativen im Münzviertel unterstützen. Wichtig ist ihm außerdem die Bedeutung von Kommunalpolitik herauszustellen:
„2014 werden die ersten Wahlen zu Bezirksversammlungen stattfinden, die nicht gleichzeitig mit der Bürgeschaftswahl durchgefphrt werden.
Die Bezrike sind in den letzten Jahren gestärkt worden. Wir müssen die Bedeutung der kommunalen Demokratie hervorheben.“ (ch)
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