Koje gesucht

Anzeige
Professor Dr. Gerhard Robbers und die Sternensinger appellieren an die Gastfreundschaft der Hamburger auf der Suche nach 12.000 Privatquartieren für den Kirchentag vom 1. bis 5. MaiFoto: Grell

Betten aufschütteln für den Kirchentag

City. Die Geschäftsstelle des Deutschen Evangelischen Kirchentages ist in Aufbrauchstimmung. Am Montagmorgen pünktlich um 11.30 Uhr wurden die Betten geschüttelt. Aus den Fenstern des Hochhauses flatterten 50 Bettdecken und Kopfkissen zum Auftakt der Suche nach privaten Unterkünften für Gäste des kommenden Kirchentages. Vom 1. bis zum 5. Mai sollen dann Menschen, die nicht aus Hamburg kommen und den Kirchentag miterleben möchten kostenlos in gastfreundlichen Haushalten untergebracht werden. Beim großen Bettenaufschütteln waren auch der Präsident des 34. Kirchentages Professor Dr. Gerhard Robbers, die Sternensinger des Bundes der Katholischen Jugend und die Schornsteinfeger der Handelskammer dabei. Für sie alle stand zum Start ins neue Jahr die Suche nach den Unterkünften an oberster Stelle. Präsident Gerhard Robbers appellierte an die Hamburger, Gastgeber zu werden und Teilnehmern des Kirchentages so eine Bleibe zu schenken. Unter dem Motto „Koje gesucht“ reicht auch eine Liege im Wohnzimmer oder ein Platz auf dem Schlafsofa sowie ein einfaches Frühstück, um anderen die Möglichkeit der Übernachtung zu bieten. Die Schirmherrschaft des Projektes, das 12.000 Privatquartiere benötigt, hat der erste Bürgermeister der Stadt, Olaf Scholz. Der deutsche Kirchentag wird seit 1949 alle zwei Jahre in einer anderen Stadt durchgeführt. (kg)

Weitere Informationen die Möglichkeit, eine Unterkunft anzubieten, im Internet unter kirchentag.de/privatquartier.

Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige