Konfirmation der Kulturen

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Die Jugendlichen beider Gemeinden haben viel voneinander gelernt und hatten Spaß beim gemeinsamen Unterricht Foto: Grell

Zwei Kirchen, ein gemeinsamer Weg

St. Georg Lange hat es in der Gemeinde St. Georg keine eigene Konfirmandengruppe mehr gegeben, jetzt wurden die Absolventen des ersten neuen Durchgangs am Sonntag konfirmiert. Das besondere an dieser Gruppe: Jugendliche der St. Georger und der afrikanischen Gemeinde aus Borgfelde hatten sich zusammengeschlossen. Fehlende Anmeldungen von Jugendlichen, die sich konfirmieren lassen wollten, hatten die Pastoren auf diese Idee gebracht.
„Die Unterschiede der Kulturen und die verschiedenen Traditionen, sollten bei den Jugendlichen wieder neues Interessiere wecken“, so Vikar Andreas Holzbauer.
Er sollte Recht behalten: Mit 21 Anmeldungen hatte diese Konfi-Gruppe einen absoluten Rekord gebrochen.
Die Pastoren starten nun nach den Sommerferien einen zweiten Durchgang und hoffen auf ähnlich großen Erfolg. Der Unterricht findet abwechselnd in St. Georger und in Borgfelde statt. Die Konfirmanden erleben die Unterschiede in den Gottesdiensten, die in vielen Punkten weit auseinander liegen.
„Während der Gottesdienst bei uns ganz ruhig und andächtig verläuft, wird in der afrikanischen Gemeinde getanzt und gesungen“, berichten die St. Georger. „Kirche muss auf die Jungendlichen zugehen“, hatte Pastor Peter Mansaray schon im vergangenen Jahr vermutet und „wir haben hier wirklich viel voneinander gelernt“, schwärmen Alva (14) und Alexander (13).
Wer im neuen Durchgang dabei sein will, kann sich bereits jetzt im Kirchenbüro anmelden. Leiten wird die Gruppe wie bisher Pastor Peter Mansaray aus Borgfelde, neu dabei ist die Pastorin Elisabeth Kühn, die erst vor einigen Wochen ihr Amt in St. Georg angetreten hat (das Wochenblatt berichtete). (kg)
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