Kunsthalle präsentiert ihr Jahr 2013

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Bei der Jahresversammlung wurde auch auf die kritische finanzielle Lage der Hamburger Kunsthalle hingewiesen.Foto: Grell

Trotz finanzieller Schwierigkeiten: attraktive Veranstaltungen prägen das Programm

City. In der Hamburger Kunsthalle wird es im Jahr 2013 wieder eine ganze Menge interessanter Ausstellungen geben. Tausende von Besuchern, nicht nur aus Hamburg, sehen sich diese Präsentationen immer wieder gern an und freuen sich über die Vielfalt der Veranstaltugnen. „Finanziell sieht es aber immer noch kritisch aus“, bedauert Geschäftsführer Dr. Stefan Brandt, der sich in jedem Jahr über einen Teil der Finanzierung durch die „Freunde“ des Hauses freut. „Wir sind nicht nur ein ausstellendes Haus, sondern auch ein Museum“, erinnert Brandt und alles, was für das Haus erworben wird, müsse zu hundert Prozent lupenrein sein. Dr. Stefan Brandt ist als Geschäftsführer neu am Haus und ist über Basel und Wien nun nach Hamburg gekommen. Bei 1,5 Millionen, die aus Sponsoring finanziert wird, erwirtschaftet die Kunsthalle den Rest aus den Eintrittsgeldern und durch die immerhin 18.000 Mitglieder des Freundeskreises. „Wir müssen inhaltlich gut sein“, betonen die Sprecher, denn die zentrale Lage direkt am Hauptbahnhof ziehe Menschen aus der ganzen Welt an. Von dem Wunsch, immer eine schwarze Null in den Bilanzen vorzufinden, spricht vor allem Geschäftsführer Dr. Stefan Brandt. Die Energiekosten allerdings steigen und somit werde es auch an der Entscheidung der Stadt liegen, ob mehr in Sport und Musik oder auch in Kunst und Museen investiert werden soll. „Das Scheitern einer Ausstellung können wir uns jedenfalls nicht leisten“. Auf 12.000 Quadratmetern wird es 2013 viel zu sehen geben und wem die Kunst in der Stadt wichtig ist, der sollte vielleicht auch einmal eine der Ausstellungen besuchen. „Es lohnt sich“, so das Team der Hamburger Kunsthalle, das eine tolle Auswahl getroffen hat. (kg)
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