Kunstpreis auf dem Hansaplatz

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Nene und Maja mit ihren Werken vom Hansaplatz. Betreut wurde das Kinderprojekt von einem Offenen Atelier aus Hohenfelde. Fotos: Grell

Von den bunten Farben des Viertels

St. Georg. Auf dem Hansaplatz fand jetzt der Kunstpreis 2012 statt und es gab tolle Preise zu gewinnen. Organisiert vom Bürgerverein St. Georg hatten Künstler aus dem Viertel sich auf dem Platz zusammengefunden, um das Leben auf dem Hansaplatz künstlerisch darzustellen. Ilona Schmidt war sogar aus Sasel gekommen, um ihr „Wohnzimmer von St. Georg“ zu kreieren. „Keine Kameras“ fordert ihr Werk mit dem Modell eines Sofas und Verbotsschildern mit durchstrichenen Überwachungskameras. Mal idyllisch bunt, mal einfach eine Verbindung unterschiedlichster Gesichter. Die Sprache des Hansaplatzes scheint viele Sprachen zu sprechen und da in diesem Jahr zum ersten Mal auch Kinder dabei waren, fielen die Werke noch ein wenig bunter aus als schon zuvor. „Regenbogen“ hieß das Gemälde von Maja, die ihren Hansaplatz im Herzen der Stadt zwischen Sonne und Regen einfach ganz bunt malte. Der Platz im Auge der Kunstschaffenden, das war Leben und Gemeinsamkeit, aber auch Kritik und Protest. Der Wunsch nach einem Ort, wo das Zusammentreffen der Menschen von Freiheit geprägt ist, schien den meisten das wichtigste Anliegen zu sein. Neben dem Kunstpreis gab es auf dem Hansaplatz an diesem Tag einen großen Flohmarkt, der natürlich auch viele Motive und jede Menge interessante Schätze zum Verkauf bot. (kg)
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