Kunstpreis: Die „Bombe“ gewann

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Jens-Ole Remmers: Der Stadtteil bietet viel Zündstoff. Seine „Bombe“ gewannFoto: kg
St. Georg. Der Stadtteil ist voller Zündstoff, das hat der Künstler Jens-Ole Remmers schon nach einer Woche, die er jetzt in Hamburg lebt, richtig erkannt. Mit einer „Bombe“, beklebt mit Stickern, die er überall in den Straßen gesammelt hat, gewann er den 1. Preis des Kunstpreises auf dem Hansaplatz. Neben vielen anderen Teilnehmern, darunter Profis und Hobbymaler, die in zwei Gruppen eingeteilt waren, hat der Bildhauer aus Berlin eine kreative Plastik erschaffen, die der Jury besonders gut gefallen hatte. Mit einem Preisgeld und der Urkunde für den 1. Platz in der Hand kann der Wahl-Hamburger sein Glück kaum fassen. „Ich fühle mich hier so gut aufgenommen“, schwärmt er von St. Georg und will im nächsten Jahr auf jedem Fall wieder dabei sein, wenn auf dem Hansaplatz unter einem Motto gemalt wird. „Ganz viel St. Georg“, war die Parole dieser Veranstaltung und die Werke der Künstler ein Querschnitt der aktuellen Anliegen des Stadtteils. Überhöhte Mietpreise spiegelten sich in der Arbeit des Künstlerhauses B 20 wider. Weinreben lassen bei einem andern Werk die Hoffnung auf Harmonie im Viertel wieder aufblühen. „Ein Ohr für St Georg“ in Stein gemeißelt, der Blick in die Luft von der Langen Reihe aus und ein großes Kreuzworträtsel auf das Pflaster gemalt, zeigten die verschiedensten Ideen, um St. Georg künstlerisch in Szene zu setzen. Der Kunstpreis, wird vom Bürgerverein vergeben . (kg)
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