Langer Tag der StadtNatur

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Til ist auf jedem Fall dabei, wenn der Lange Tag der StadtNatur startet. Vielleicht wird er im Kanu unterwegs sein oder die Fledermäuse über der Alster beobachten. Als gekonnter Segler und Besitzer eines eigenen Frühbeetes ist er absolut Natur verbunden. Foto: kg

Einfach mal blaumachen

St. Georg. Zum zweiten Mal startet in Hamburg jetzt der Lange Tag der StadtNatur , bei dem in diesem Jahr das Wasser im Fokus steht.
Über 24 Stunden lang können alle, die Lust haben, sich unter dem Motto „einfach mal blaumachen“ an einem Programm beteiligen, das viele Monate lang intensiv geplant und organisiert wurde. Zwischen Containerbrücken und der Airbus-Landebahn werden an diesem Tag dann beispielsweise Vögel beobachtet, Fledermäuse an der Alster gesucht und Naturkunst nach Andy Goldsworthy kreiert. Die Idee, diesen Langen Tag der Natur auch in die Stadt Hamburg zu holen, hatte die Loki Schmidt Stiftung Naturschutz Hamburg, die sich im Sinne ihrer Namensgeberin um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Naturschutz engagiert.
Der Stiftung, die ihren Sitz mitten in St. Georg hat, geht es darum, wertvolle Natur-Flächen zu erhalten, diese aufzukaufen und dann weiterzuentwickeln. Um den Hamburgern auch einmal die Natur direkt vor der Haustür zu zeigen, dafür wurde dieses Programm zusammengestellt, das sich auf die Spuren der Biber und Eisvögel macht und in der Fischbeker Heide nach dem Ziegenmelker suchen wird. Wer denkt, mitten in der Innenstadt, da gibt es doch höchstens ein paar grüne Verkehrsinseln, der liegt absolut falsch.
Treffpunkt für eine Tour durch die Uni mit dem Motto „Was wächst denn da?“ ist eine Tankstelle am Dammtor. Nach dieser Tour werden die Teilnehmer ihren Stadtteil dann aber mit anderen Augen sehen, verspricht das Programm. Der Reiz dieser Veranstaltung, die nur durch viele Sponsoren überhaupt möglich gemacht werden konnte, ist das Entdecken der Natur zwischen den Häuserblöcken, das Auftauchen unerwarteter Tiere, die sich nur bei ganz genauem Hinsehen erkennen lassen, und das Erleben der grünen Oasen, die es überall dort in der Stadt gibt, wo man sie vielleicht gerade am wenigsten vermutet. Wer sich ein wenig gruseln möchte, der kann dann eventuell zu der Führung „giftige Flora im Mondschein“ gehen oder beim „Gruseln unter Bäumen“ mitmachen.
Auch alle, die ganz praktische Tipps zum Veredeln von Rosen oder dem Erkennen von Giftpflanzen suchen, werden am Lagen Tag der StadtNatur etwas finden, was für sie interessant ist. „Natur in Hamburg, das bedeutet auch Lebensqualität für seine Bewohner“, so Axel Jahn, der Geschäftsführer der Stiftung. Das Programmheft für den langen Tag ist bereits im Umlauf und auch die Anmeldungen können jetzt losgehen. Wer mitmachen möchte kann sich also ab sofort informieren. (kg)

Langer Tag der StadtNatur, Sonnabend 16. Juni 16 Uhr bis Sonntag 17. Juni 18 Uhr, www.tagderstadtnatur.de, telefonische Hotline und Anmeldung Tel.: 280 55 888
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