Licht im Bahntunnel bleibt diffus

Anzeige
Der Blick in den Tunnel weckt nicht allzu viel Vertrauen. Nun soll die Beleuchtung verbessert werden Foto: fbt

Verkehrsbehörde plant bessere Beleuchtung

Münzviertel Nein, wirklich vertrauenserweckend sieht der Bahntunnel von der Rosenallee zur Norderstraße auch tagsüber nicht aus – das graue Winterwetter verstärkt den Eindruck, dass man als Fußgänger diese Passage gern schnell hinter sich lassen will, doch der Weg zieht sich. Kein Wunder: Immerhin muss der Passierende mehrere S-Bahn-Strecken und die Bahnlinien in Richtung Berlin und Lübeck unterqueren. Schon im Oktober hatte der Quartierbeirat gefordert, im Tunnel mehr Licht und Lampen zu schaffen. Die Verkehrsbehörde teilte jetzt der Bezirksversammlung mit, sie habe bei Ortsterminen am Tage und in der Nacht festgestellt, „dass die Beleuchtung funktionstüchtig ist und sich für ihr Alter in einem adäquaten Zustand befindet“. Im Tunnel gebe es 14, in Reihe angeordnete Leuchten, die zeitabhängig in drei verschiedenen Phasen geschaltet würden: Tagsüber seien nur die Leuchten an den Eingängen abgeschaltet. Während der Dämmerung – wenn die Straßenlaternen noch nicht brennen – würden die beiden in Betrieb genommen. Sobald die Straßenbeleuchtung brennt, arbeiten nur noch vier Lampen – „vor dem Hintergrund der Adaptionsträgheit des Auges von hellen zu dunklen Bereichen“. Voraussichtlich im 1. Quartal sollen nachts zwei zusätzliche Lampen eingeschaltet sein, und zwar mittig. Das soll die Gleichmäßigkeit der Beleuchtung fördern. (fbt)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige