Lichtkunst in der Speicherstadt

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Die Beleuchtung ist dezent und erfolgt von unten nach oben Foto: Michael Batz

Vor 15 Jahren gingen die Lichter an

City. Vor genau 15 Jahren, am 27. April 2001, ging in der Speicherstadt das Licht an. Die Idee und die schöne Umsetzung stammen vom Hamburger Lichtkünstler Michael Batz. Der Theatermacher („Der Hamburger Jedermann“) hatte schon 1999 im Rahmen seiner Inszenierung „Mozart Amerika“ mit seinem Theater in der Speicherstadt eine erste temporäre Lichtgestaltung in der Speicherstadt verwirklicht.

Mit dem Verein Licht-Kunst-Speicherstadt beleuchtet Batz seit 2001 dauerhaft die Speicherstadt – bis heute. Insgesamt 1,5 Kilometer Fassaden erstrahlen seitdem in dezentem Licht, aktuell sind rund 830 Leuchten in Betrieb. Bei der Illumination verschmilzt das Licht mit der typischen Architektur der Speicher.

Prägnante Elemente der Gebäude werden hervorgehoben. Die Fleete spiegeln die Beleuchtung und verstärken den Effekt. Finanziert wird das Lichtspektakel durch Geldspenden, Brückenpatenschaften und Sachspenden. Die Stadt hält sich vornehm zurück, sobald es um die Finanzierung geht. „Der Verein bemüht sich nach Kräften, die allseits geschätzte Illumination weiterhin aufrecht zu erhalten“, sagt Michael Batz, „ist aber aktuell und in den kommenden Jahren unbedingt auf Unterstützung angewiesen.“ Sofern es Mittel gibt, wird das Programm auch noch erweitert, verspricht der Lichtkünstler – und wirbt weiter fleißig um Spenden und um eine Unterstützung von städtischer Seite. (sh)
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