Mehr Licht für die Rathauspassage

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Die unterirdische Rathauspassage wird umgebaut und soll durch mehr Licht einladender wirken Foto: Timm

Das karitative Projekt will sichtbarer werden

Altstadt In der Rathauspassage sind Fairtrade- und Secondhandprodukte, ein Bistro, die Kirchen-Info und Antiquarisches beheimatet. Bislang tappten Besucher der unterirdischen Passage im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln, denn in die Passage drang kaum Sonnenlicht. Jetzt haben sich Pastor Nils Petersen und Betriebsleiterin Diana Mack zusammen mit der Belegschaft eine große Aufgabe vorgenommen: Die Räume auf der Seite des Bucerius-Kunstforums sollen für dreieinhalb Millionen Euro umgebaut werden. Dort, wo sich jetzt im eher schmucklosen Veranstaltungsraum eine Abseite zur Alster hin befindet, wird die Fläche nach außen geöffnet. Die Passage soll von außen zugänglich gemacht werden und durch Fenster vor allem eines bekommen: Licht. „Wir sind von draußen nicht wahrnehmbar“, sagt Diana Mack. Die Pläne sehen nun vor, den Platz des Veranstaltungsraums und den Laden auf der anderen Seite des Tunnels miteinander zu tauschen. Entstehen soll ein sozialer Marktplatz: ausgestattet mit einem Regalsystem, das Studenten der HafenCity-Uni entwickelt haben. Die Flächen sollen wandelbarer werden – neben gebrauchten Büchern, CDs und Platten gibt es schon jetzt Produkte sozialer Projekte, das Bistro, einen Kirchen- und einen Hamburg-Informationsschalter. Die Umsätze in der Passage sollen steigen: Die Gesellschafter, sagt Diana Mack, wollten die Passage auf Dauer weniger stark subventionieren. Auch während der Bauarbeiten soll mobil weiter verkauft werden. Die Bürgerschaft gibt Geld für Planungen, ansonsten sind Spenden nötig. Gebaut werden soll ab Sommer 2017. (fbt)

Wer spenden will: Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg Ost, Evangelische Bank, GENODEF1EK1, DE 10 5206 0410 5106 446 000, Sachkonto 46200, Kostenstelle 211070, Umbau Rathauspassage
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