Neubau am Schultzweg?

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Die Hochhäuser am Klosterwall sind stark sanierungsbedürftig. Foto:ch

Bezirksamts-Hochhäuser sind marode

City. Die Hochhäuser am Klosterwall, in denen das Bezirksamt Hamburg-Mitte untergebracht ist, sind baufällig. Die Stadt prüft den Abriss der Gebäude und einen Umzug der rund 900 Mitarbeiter, denn die Sanierung wird teuer: „Es ist ein sehr hoher Sanierungsbedarf“, so Björn Domroese von der Finanzbehörde, „wahrscheinlich sind die Kosten für eine Sanierung sogar höher als für einen Neubau, das prüfen wir zur Zeit.“ Der City Hof, eine Gruppe von vier Hochhäusern, wurde in den 1950-er Jahren gebaut und gehörte damit zu den ersten Hochhäusern in der Hamburger Innenstadt. 1977 bekamen die Kontorhäuser ihre Verkleidung aus grauen Eternitplatten – nicht gerade eine Verschönerung, manche sprechen sogar von einem „Schandfleck“. Das Grundstück ist ein begehrtes Filetstück, Investoren würden sich um die Fläche reißen. Und: Auch ein freies städtisches Grundstück für einen Bezirksamt-Neubau ist ganz in der Nähe, am Schultzweg mit Ausrichtung zur Spaldingsstraße könnte das neue Verwaltungsgebäude entstehen. Die Stadt prüft jedoch auch andere Quartiere, so ist zum Beispiel die Hafencity als Standort im Gespräch. Kommunalpolitiker und Verwaltung würden lieber heute als morgen umziehen – am liebsten an den Schultzweg. Auch Bezirksamtsleiter Andy Grote (SPD) sieht in der Innenstadtlage Vorteile: „Wir würden einen neuen Standort am Schultzweg favorisieren – in zentraler Lage mit optimaler Verkehrsanbindung für Besucher und Mitarbeiter.“ Die Entscheidung trifft der Senat, möglicherweise werden schon im April die Weichen für die Zukunft gestellt. (sh)
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