Neue Regeln für Infostände

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Hier wollen sie alle stehen: Der rot umrandete Bereich zeigt den neuralgischen Bereich für Infostände, den das Bezirksamt jetzt geregelt hat. Die grünen Punkte zeigen die 15 Standorte für Infostände Grafik: Bezirksamt Mitte

Bezirksamt Mitte: Organisationen können 15 Standorte in der City nutzen

City Das Dilemma ist bekannt: Einerseits gibt es im Innenstadtbereich ein erhebliches Verkehrsaufkommen, andererseits zieht es gerade deshalb viele Organisationen in diesen Bereich – hier können sie mit ihren Informationen die meisten Menschen erreichen.
Damit sich Interessengruppen und Großstadtverkehr nicht ins Gehege kommen, hat das Bezirksamt Mitte jetzt für Infostände 15 Standorte in der City festgeschrieben - und zugleich „Spielregeln“ für deren Nutzung festgeklopft.
Bereits seit einiger Zeit sei eine erhöhte Nachfrage nach Standplätzen in der City zu verzeichnen: „Um die Sicherheit und Leichtigkeit im öffentlichen Raum zu gewährleisten, diesen Raum nicht unverhältnismäßig einzuschränken sowie den Organisationen attraktive Standorte für ihre Informationszwecke zur Verfügung zu stellen, wurden die bisherigen Standorte einer Prüfung unterzogen“, so Bezirkssprecher Norman Cordes.

Genehmigung zwei Wochen zuvor einholen


An 15 Plätzen zwischen Gänsemarkt, Rathausmarkt und Hauptbahnhof dürfen sich Informierende aufstellen, sofern sie zwei Wochen vor dem Wunschtermin beim Bezirksamt Mitte die Genehmigung eingeholt haben. Die gute Nachricht: Diese Genehmigung sei kostenfrei und gelte bis zu zwei Wochen, so Cordes. Allerdings: So ganz ohne Bürokratie geht es auch in diesem Fall nicht. Ein Drittel der Plätze wird nämlich nur im täglichen Wechsel vergeben.

Einige Plätze nur im täglichen Wechsel


„Die genannten Standorte sind jeder für sich attraktiv, liegen allerdings sehr dicht beieinander, so dass dieser Bereich bei gleichzeitiger Nutzung aller Standorte räumlich zu stark eingeschränkt wäre“, argumentiert Cordes.
Die Rotation gilt nicht vor Wahlen. Würden allerdings spontan Demonstrationen angemeldet, könne eine Standgenehmigung auch schon mal widerrufen werden, so Cordes. Und: Finden im Bereich der Standplätze Veranstaltungen, zum Beispiel Weihnachtsmärkte, statt, steht der Standplatz nicht zur Verfügung.
Die Details: Wechsel-Tage gibt es am Gerhart-Hauptmann-Platz sowie in der östlichen Spitalerstraße. Der Standort Ecke Spitalerstraße und Glockengießerwall darf nur montags und donnerstags genutzt werden.
Zwei Plätze Ecke Kurze Mühren können Dienstag und Freitag bzw. Mittwoch und Sonnabend genutzt werden. Die zwei ausgewiesenen Standorte am Gerhart-Hauptmann-Platz/Mönckebergstraße stehen montags, mittwochs und freitags bzw. dienstags, donnerstags und sonnabends zur Verfügung. (bcb)
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