Neue Sicht auf die Stadt

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Fünf namhafte Architektenbüros erhielten den Zuschlag für die Gestaltung Bild: moka-studio
 

HafenCity: So soll der Strandkai einmal aussehen

Hafencity Der Architektenwettbewerb zu einem der attraktivsten innerstädtischen Wassergrundstücke Deutschlands ist jetzt entschieden. Das Ergebnis wurde gestern öffentlich bekannt gegeben: Fünf namhafte Architekturbüros gestalten eine der attraktivsten Wasserlagen Hamburgs. Hier sollen 500 hochwertige Genossenschafts-, Miet- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbe, Kulturnutzungen, Gastronomie und öffentliche Anlagen entstehen. Bauherren sind Aug. Prien Immobilien-Gesellschaft für Projektentwicklung, Deutsche Immobilien AG, die Hansa-Baugenossenschaft, der Bauverein der Elbgemeinden, die Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergedorf-Bille sowie die Lawaetz-Stiftung.

Stadtansicht wird neu komponiert


Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Mit diesen herausragenden und sorgfältig aufeinander abgestimmten Architekturentwürfen für nahezu 500 Wohnungen wird die Stadtansicht Hamburgs auf einprägsame Weise neu komponiert. Gleichzeitig entsteht ein besonderer öffentlicher Ort. Der Strandkai bekommt die Qualität des architektonischen Ausdrucks, die ihm zusteht.“
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg, ergänzt: „Unsere Entscheidung berücksichtigt insbesondere die einzigartige Lage des Areals und die künftige prägende Rolle des Gebäudeensembles in der ersten Reihe der HafenCity und als Teil der Silhouette der Hamburger Innenstadt. Der sanft geschwungene Kopf korrespondiert mit der Kehrwiederspitze und rahmt die Elbphilharmonie wunderbar ein. Die Wohntürme bilden mit dem Marco-Polo-Tower durch Material und Gestalt ein städtebauliches Ensemble und zeigen aus der Nähe trotzdem ein individuelles architektonisches Bild mit verschiedenen Wohnungsangeboten.“

Eine der prominentesten Lagen der HafenCity


Beim Strandkai handelt es sich um eine der prominentesten Lagen in der HafenCity Hamburg und eine der attraktivsten innerstädtischen Wasserlagen dieser Größenordnung im europäischen Vergleich. „Mit diesem Architekturprojekt werden der Blick und die landschaftlich herausragende Lage gefeiert. Wir haben versucht, den Außen- und Innenraum bestmöglich miteinander zu verbinden. Jede Wohnung soll einen ungewöhnlich großen Anteil an gut nutzbaren, windgeschützten und der Sonne zugewandten Terrassen bekommen, die einen fantastischen Ausblick bieten“, sagt Architekt Christoph Ingenhoven, der einen der Gewinnerentwürfe gestaltete.
Aufgrund der besonderen Lage – von drei Seiten vom Wasser umgeben – bieten sich auf der Halbinsel eindrucksvolle Blickachsen und Panoramen – den Elbstrom auf- und abwärts sowie auf den Hafen und die Silhouette der Hamburger Innenstadt. Auf den insgesamt drei Grundstücken werden nun unter anderem etwa 500 Miet- und Eigentumswohnungen entstehen, darunter sehr hochwertige, aber preisgedämpfte Genossenschaftswohnungen.
Vorgesehen sind zwei Blockrandtypologien und zwei Akzente setzende, elegante Tower mit Eigentumswohnungen. Im Erdgeschoss entstehen, neben dem KinderKulturHaus, auf mehr als 1.000 Quadratmetern weitere noch nicht endgültig festgelegte Nutzungsmöglichkeiten für Kultur, Läden und Gastronomie. Die zwei Wohntürme mit insgesamt bis zu 180 Eigentumswohnungen sollen dem Gebäudeauftritt aus verschiedenen Blickwinkeln ein markantes Profil verleihen.

Wohntürme verleihen markantes Profil


„Der Bewohner überschaut den Fluss und die Stadt, man hat einen phantastischen Weitblick“, sagt Architekt Hadi Teherani über seinen Entwurf des Wohnturms im Südosten der Halbinsel.Zusätzlich zu den Promenaden entsteht mit der Strandkaispitze – die auf 93 Metern von jeglicher Bebauung freigehalten wird – ein besonderer öffentlicher Ort in der HafenCity. (wb)

Ausstellung zum Architekturwettbewerb zur Bebauung des Strandkais: Vom 25. Februar bis zum 12. März werden die Entwürfe der 33 Architekturbüros, die sich am Architekturwettbewerb zur Bebauung des Strandkais beteiligt hatten, öffentlich gezeigt.
Ort: ON-OFF-Gallery, Osakaallee 16, Öffnungszeiten: dienstags
bis freitags: 11 – 19 Uhr, sonnabends und sonntags: 11 – 17 Uhr, montags geschlossen
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1 Kommentar
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Philipp Anz aus Rothenburgsort | 02.03.2015 | 00:32  
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