Neuer Gedenkort für NS-Opfer

Anzeige
Der Ausstellungskatalog. Weitere Informationen über www.hannoverscher-bahnhof.hamburg.de
Hamburg. Hamburg hat einen neuen Gedenkort, in Erinnerung an ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Hansestadt. Im nördlichen Teil des Lohseparks in der HafenCity, am Ort des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs, wird - zunächst in einem Pavillon, später in einem Dokumentationszentrum - an die Deportationen von mindestens 7.692 Juden, Roma und Sinti zu Zeiten des Nationalsozialismus erinnert. Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler sagte bei der Eröffnung des Pavillons: „Wir wollen dazu beitragen, dass der Hannoversche Bahnhof auf der inneren Landkarte der Hamburger als Erinnerungsort verortet wird“. Jürgen Bruns-Berentelg von der HafenCity Hamburg GmbH sprach von einem „ersten Schritt für ein angemessenes Gedenken.“ Da der Lohsepark als künftiger zentraler Volkspark der HafenCity in seiner Realisierung voranschreitet, soll der Pavillon frühzeitig den historischen Ort der Deportationen im nördlichen Lohsepark markieren. Der Pavillon ist von April bis Ende Oktober täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Von November bis Ende März nach Terminabsprache.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige