Neuer Name gesucht

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Gudrun Stefaniak und Wieland Kerschner sortieren die gespendeten Bücher. Alte Schinken sind hier kaum dabei.Foto: Grell

Rathauspassage will bekannter werden

City. Gern wird die Rathauspassage mit ihrer Nachbarin der Europapassage verwechselt oder einfach für einen Eingang des Rathauses gehalten, doch in ihr steckt viel mehr.

Wir wollen bekannter werden und denken über einen neuen Namen nach.“
Gudrun Stefaniak

Seit 15 Jahren werden hier unter der Leitung von Gudrun Stefaniak, der Geschäftsführerin der Einrichtung, gebrauchte Bücher günstig abgegeben, ein Mittagstisch ab 3,50 Euro angeboten, Second-Hand-Kleidung und Produkte aus Fairem Handel verkauft und Langzeitarbeitslosen eine neue Perspektive ermöglicht. Ab 50 Cent gehen in der Rathauspassage gebrachte Bücher über den Ladentisch. Kafka, Brecht, Kinderbücher, DVD´s und Schallplatten stehen gut sortiert im vielleicht längsten Bücherregal der Stadt. Wieland Kerschner ist der Experte vor Ort. Immerhin seit über einem Jahr sortiert der ehemalige Arbeitssuchende nun die gespendeten Büchern und betont „wir nehmen alles, was uns angeboten wird“. Gut erhalten sollten die Exemplare sein. „Mit Büchern, aus denen die Seiten heraus flattern oder die nach muffigem Keller riechen, können wir nichts anfangen“, betont Gudrun Stefaniak. Jetzt arbeiten die beiden daran, die Passage bekannter zu machen. Dshalb wird über einen neuen Namen nachgedacht.
Was bis jetzt nach Einkaufsmeile klingt, birgt viele Möglichkeiten –
nötige Dinge günstig erstehen, überflüssige loswerden, Veranstaltungsräume, ein Mittagessen einnehmen und dabei freundlichen Menschen begegnen. (kg)
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