Neues Hamburg-Buch zum 828. Hafengeburtstag

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Werftarbeiter machen Pause Foto: Gregor Schläger
Hamburg: Landungsbrücken |

Bildband „Der Hamburger Hafen“ ist eine Liebeserklärung an den Hafen und die Menschen, die dort arbeiten und erscheint zum größten Hafenfest der Welt. Vom 5. bis zum 7. Mai wird wieder rund um die Landungsbrücken gefeiert

Von Christian Hanke
Hamburg
Es ist soweit, vom 5. bis zum 7. Mai jährt sich der Hamburger Hafengeburtstag zum 828. Mal. Wie in den vergangenen Jahren rechnen die Organisatoren des größten Hafenfestes der Welt mit einem Millionenpublikum. Bücher über den Hamburger Hafen gibt es viele, auch und gerade Bildbände. Doch dieser großformatige Band mit dem schlichten Titel „Der Hamburger Hafen“ ist ein besonderer, weil weit entfernt von schönen Postkartenmotiven. Fotograf Gregor Schläger hat sich vor allem mit der Arbeitswelt des Hafens beschäftigt. Den Brückenführer in der Containerbrücke, Schutenführer, Reiniger, Festmacher, Werftarbeiter, Hafen-Taucher und nicht zuletzt die Wirtin einer Hafen-Klappe hat er fotografiert. Bei der Arbeit, in der Pause und in kurzen Momenten der Ruhe. Dazu gesellen sich Fotos von Schiffsschrauben, von Schiffen, Containern und den kleinen und großen Orten des Hamburger Hafens in teilweise verschiedenen Lichtstimmungen. Nichts Spektakuläres, eben „nur“ der Alltag, aber eben deshalb von atmosphärischer Kraft.

Einblick in den Hamburger Hafen

Gregor Schläger (56), geboren in Polen und aufgewachsen im Ruhrgebiet, lebte 26 Jahre in Hamburg, arbeitete hier für die großen Magazine. In dieser Zeit begann ihn der Hamburger Hafen zu faszinieren. „Das ist ein Muss für jeden Fotografen“, findet Schläger. In den letzten acht Jahren hat er systematisch den Hafen bei Wind und Wetter erkundet. Dabei interessierte ihn vor allem die Arbeitswelt. Die bildet ohnehin „das große Lebensthema“ seiner fotografischen Arbeit. Der Hamburger Hafen begeisterte ihn, „wie einen Jungen, der einen Abenteuerspielplatz hat“. Schläger nahm sich viel Zeit, schaute den verschiedenen Hafenarbeitern jeweils drei Tage bei ihrer Tätigkeit zu. So gewann er langsam ihr Vertrauen, durfte sie fotografieren. „Sie sind sehr stolz auf ihre Arbeit. Es war toll hier mit den Menschen unterwegs zu sein“, erzählt er. „Ich wollte das ganze Spektrum des Hafens einfangen, erhebe aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit“, fasst Gregor Schläger zusammen. Das ist ihm gelungen. Seine Bilder geben einen wirklichen Einblick in den Hamburger Hafen. (ch)

Der Bildband „Der Hamburger Hafen“ mit 87 Farbfotos kostet 19,90 Euro und ist im Buchhandel erhältlich.

Alle Infos und Programmpunkte zum 828. Hafengeburtstag: Hafengeburtstag Hamburg
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