Nur 200 gegen Olympia

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Vom Hansaplatz aus über den Steindamm bis zum Hauptbahnhof zogen die Olympia-Gegner am Sonnabend Foto: kg

Zu Demo in St. Georg kamen weniger Teilnehmer als erwartet

St. Georg Auf dem Hansaplatz startete am Sonnabend eine Demo gegen Olympia in Hamburg. Bei 38 Grad im Schatten waren weniger Demonstranten gekommen als die Veranstalter ursprünglich erwartet hatten. Nur etwa 200 Olympia-Gegner zogen nach einer kleinen Kundgebung durch St. Georg. Das „NOlympische Komitee Hamburg“, das aus unterschiedlichen Bündnissen, Gruppen und Sportvereinen besteht, hat sich zum Ziel gesetzt, die Olympischen Spiele für 2024 und 2028 schon jetzt zu stoppen.
Die Mitglieder der Protestbewegung vermuten eine weitere Gentrifizierung in den Stadtteilen, ansteigende Mietpreise rund um den
Kleinen Grasbrook und Sicherheitsmaßnahmen, die die Innenstadt zur Festung machten. Dies spreche, so die Transparente, gegen eine Durchführung der Spiele in Hamburg. Die Kosten für die Austragung der Olympischen Spiele möchte die NOlympia-Bewegung lieber im sozialen
Wohnungsbau investiert sehen. In der HafenCity wurde unterdessen die offizielle Bewerbung Hamburgs für die Spiele vorangebracht. (kg)
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