Preis für Klosterschule

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Schulleiter Ruben Herzberg feiert zusammen mit Schülern der Klosterschule den Schulpreis Foto: Grell

St. Georg: Gymnasium erhält Deutschen Schulpreis 2015

St. Georg Das Ganztagsgymnasium Klosterschule in St. Georg ist jetzt mit einem von sechs „Deutschen Schulpreisen“ ausgezeichnet worden. Freude am Tag danach: „Wir sind so glücklich auf diese Schule zu gehen“, schwärmen ein paar Schüler, die gerade ihre 80-minütige Mittagspause genießen. „Wir sind stolz auf die Klosterschule“, meinen auch Leonie, Yasmin und Lilly. Die Lehrer seien einfach wahnsinnig nett und der Unterricht kreativ und interessant.
Auch Schulleiter Ruben Herzberg, der den Preis in Berlin entgegennahm, ist richtig happy über die Auszeichnung: „Wir wollen uns nicht mit unseren Ideen hinter den Mauern der Schule verstecken, sondern Konzepte, die sich hier bewährt haben, hinaustragen. So war die Klosterschule beispielsweise eine der ersten, die schon vor zehn Jahren mit der Studienzeit während der Unterrichtseinheiten begonnen hat. Schüler arbeiten dabei selbstständig an Arbeitsaufträgen, begleitet von Lehrkräften, die für eventuelle Fragen zur Verfügung stehen.“ 110 Schulen aus 15 Bundesländern hatten sich um den Schulpreis beworben, darunter vier aus Hamburg.

Einziges Gymnasium


Die Klosterschule ist das einzige Gymnasium unter den sechs Ausgezeichneten. Das Preisgeld beträgt 25.000 Euro. Wünsche, was damit passieren soll, gibt es schon: „Wir könnten eine Skaterbahn auf den Schulhof bauen“, träumt Lasse. Auch auf der Wunschliste: „Neue Bücher für die Bibliothek anschaffen, den Raum zum Chillen streichen oder die Türen, die manches Mal quietschen reparieren“, ergänzen Leonie und Yasmin. Die Schüler hatten in der Aula auf einer Großleinwand die Ausscheidung verfolgen können. „Verdient hat es unsere Schule, weil sie eben richtig cool ist“, finden Micha und Lasse. Schulleiter Ruben Herzberg setzt an seiner Schule vor allem auf Chancengerechtigkeit: „Alle Kinder sollen hier eine Chance auf einen höheren Bildungsabschluss haben.“

Guter Geist


„Der Zusammenhang zwischen Elternhaus und Schulerfolg ist bei uns längst überwunden“, so Herzberg. Der Haupterfolg, der dann auch zum Schulpries beigetragen habe, sei aber der gute Geist der Schule. „Wer in unsere Räume kommt, der wird die Stimmung spüren und viele fröhliche Gesichter sehen.“ Natürlich können dazu nicht alle 930 Schüler ihre Meinung sagen, aber alle, die befragt wurden, haben dasselbe gesagt: ‚Diese Schule würden wir gegen keine andere eintauschen.‘“
Die Klosterschule war 2012 erstmals nominiert worden. Bisherige Hamburger Preisträger waren die Farmsener Erich-Kästner-Schule (2014), die Schule Rellinger Straße (2012) und die Altonaer Max-Brauer-Schule (2006). (kg)
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