Rechnen und Knobeln

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73 Schülerinnen und Schüler der Europaschule Gymnasium Hamm machten am Donnerstag mit bei der „Langen Nacht der Mathematik“. In kleinen Gruppen mussten kniffelige Aufgaben gelöst werden. Foto: zz

73 Schüler machten bei der „Langen Nacht der Mathematik“ mit

Hamm. Bei vielen Schülern ist das Schulfach Mathematik nicht beliebt, einige würden es sogar am liebsten ganz vom Lehrplan streichen.
Doch Mathematik kann auch sehr spannend und interessant sein und sehr viel Spaß machen. Das bewiesen Schüler am Donnerstag bei der siebten „Langen Nacht der Mathematik“ in der Europaschule Gymnasium Hamm am Ebelingplatz.
Zu einer Zeit, wo ihre Klassenkameraden schon längst von der Schule abgeschaltet haben und es sich vor dem Computer oder Fernseher gemütlich machen, nämlich von 18 bis 23 Uhr , wurden hier schwierige, kniffelige aber auch lösbare Mathematikaufgaben gestellt. Die 73 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 6a, 6 b und 6 c mussten zwar viel nachdenken und in kleinen Gruppe und spielerischer Form „experimentieren“ und tüfteln, ehe sie die Aufgaben lösen konnten, aber es gelang ihnen durchaus. Alle waren mit viel Ehrgeiz bei der Sache. So wurde zum Beispiel gefragt, wie hoch der Turm aus Kopierpapier ist, der an der Schule in einem Jahr entsteht. Eine andere Aufgabe lautete: Der Hamburger Sportverein (HSV) bleibt in der Bundesliga. Deswegen wollen alle Zuschauer des letzten Bundesligaspiels der Saison auf das Spielfeld kommen, um mit den Spielern zu feiern. Reicht der Platz auf dem Spielfeld aus?
Am Ende wurden die vier Gruppen, die am intensivsten gearbeitet hatten, zu den Preisträgern gekürt. Doch im Grunde gesiegt hatten alle Teilnehmer.
Denn wer mit so viel Spaß und Freude zu einer so späten Tageszeit noch in der Schule intensiv und gespannt arbeitet, darf sich getrost als „Gewinner“ bezeichnen.
Nach dem gemeinsamen Abschluss wurde die Nacht dann aber wirklich „sehr“ lang. Denn sowohl die Schüler, Helfer und das Team der beteiligten Lehrer übernachteten gemeinsam in der Schule. Nach der Stärkung ging der „normale“ Schulalltag bis 12.40 Uhr wieder los. „Es hat alles bestens geklappt und auch auf diesem Wege danken wir allen Kollegen, Eltern und Helfern für diese Unterstützung und unseren Schülern, dass sie mitgemacht haben“, sagte Kurt Rohde, Mathematiklehrer und stellvertretende Schulleiter. (zz)
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