Richtfest für Seniorenresidenz

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Die Hartwig-Hesse-Stiftung baut 111 Seniorenwohnungen im Zentrum Foto: Grell
Hamburg: Alexanderstraße 29 |

Auf dem Weg zum Hartwig-Hesse-Quartier mit 111 Wohnungen für Senioren und Familien

St. Georg Die Hartwig-Hesse-Stiftung baut in St. Georg das größte barrierefreie Wohnprojekt in Hamburgs Zentrum (das Wochenblatt berichtete). Mit 111 Wohnungen für Senioren, einer Kita und Wohnraum für Familien soll hier ein ganz neues Quartier entstehen. Rund 190 Jahre lang befand sich auf diesem Areal in der Alexanderstraße ein Witwen-Stift mit bezahlbarem Wohnraum für alleinstehende Damen. Im April des vergangenen Jahres wurden die kleinen, in die Jahre gekommenen Häuschen, abgerissen. Die Gebäude waren zu marode, um sie zu erhalten und die Wohnungen nicht barrierefrei. Die Fertigstellung ist für Anfang 2018 geplant. Auch wenn einige der Besucher zum Richtfest noch etwas wehmütig an die verwunschenen kleinen Häuser mit den Rosen in den Vorgärten zurückdachten, war die Freude über den Neubau doch groß. Maik Greb, der Geschäftsführer der Hartwig-Hesse-Stiftung, erklärt: „Wohnangebote für Senioren wandern in Hamburg aus Kostengründen immer weiter in die Peripherie. Das Hartwig-Hesse-Quartier ermöglicht nun älteren Menschen endlich wieder modernes Wohnen in zentraler Lage zu bezahlbaren Preisen.“ Für ehemalige pflegebedürftige Obdachlose und eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für Menschen mit Demenz werden ebenfalls Wohnungen bereitgestellt. Die Baukosten liegen bei 24 Millionen Euro. Ein Großteil der Wohnungen werden als bezahlbare Sozialwohnungen mit einer Kaltmiete von 6,30 Euro angeboten.(kg)

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