Scholz und Indianer zu Gast bei Greenpeace

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So sieht die Ausstellung in der neuen Greenpeace-Zentrale in der Hongkongstraße ausIllustration: Impuls-Design
Hafencity. Bürgermeister Olaf Scholz eröffnet am 31. Oktober offiziell die neue Zentrale von Greenpeace, die seit September in der Hamburger Hafencity zu finden ist. Mit dabei sind außerdem Indianer der Nuxalks aus British Columbia in Kanada.
Der zentrale Standort in den Elb-Arkaden am Magdeburger Hafen wurde ausgewählt, um auf die Arbeit von Greenpeace aufmerksam zu machen. Mit multimedialen Exponaten präsentiert Greenpeace Lösungen für den Schutz der Umwelt und Lebensgrundlagen und fordert zur aktiven Mitarbeit auf.
Warum eine Greenpeace-Ausstellung? Den eigenen Kleiderschrank unter die Lupe nehmen, einen Blick in den Kühlschrank werfen oder selbst ins Schlauchboot steigen, das alles ist Teil der Greenpeace-Welt, die jetzt auch Besucher in der Hafencity erleben können. Exponate von Aktionen sind hier ausgestellt und Greenpeace-Experten berichten von ihrer Arbeit. An dem neuen Standort in der Hafencity möchte Greenpeace die Gelegenheit nutzen, mit Förderern, Umweltinteressierten und Schulklassen in den direkten Kontakt und Dialog zu treten. Zudem ergibt sich mit der Ausstellung die Chance, die energiepolitische Vision von Greenpeace in der Praxis zu zeigen. Aktuelle Kampagnen stehen dabei im Fokus und bieten Besuchern die Möglichkeit, mitzumachen und selbst aktiv zu werden. Sechs Meter hoch ragt das höchste Ausstellungobjekt ins Atrium. Dabei handelt es sich um einen Totempfahl, der seit 1999 vor dem bisherigen Greenpeace-Büro in der Großen Elbstraße stand. Das Totem war ein Geschenk der Indianer des Nuxalk-Stammes als ein Dank für den Einsatz von Greenpeace für ihre Heimat. Um den Pfahl an seinem neuen Zuhause traditionsgemäß erneut zu weihen, statten die Nuxalks Greenpeace einen Besuch in der Hafencity ab. Eine 100 Quadratmeter große, in den Boden integrierte Weltkarte, ist zudem der zentrale Punkt der Ausstellung. Hier können die Besucher mit Tablet-Computern die QR-Codes auf der Karte erfassen und mehr über die weltweiten Aktionen von Greenpeace erfahren. (kg)

Greenpeace, Hongkongstr. 10. Ausstellung: Mo-Fr 9-17 Uhr. Eintritt frei, Anfahrt: U4 bis Überseequartier , Bus 111 bis Osakaallee oder Linie 6 bis Singapurstraße
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