Sippe „Polarfuchs“ begeistert mit „Träume leben“

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Pfadfinder1: Die Gruppe „Polarfuchs“ aus der Philippus-Rimbert-Gemeinde gewann mit ihrem Titel „Träume leben“ den ersten Platz. Foto: Jens Pölkner

Pfadfinder der Freien Christlichen Pfadfinderschaft gewannen beim Singwettstreit

Hamm. Vor 1.600 Zuschauern singen einmal im Jahr verschiedene Pfadfindergruppen im Audimax an der Universität um die Wette. Damit stellt der Hamburger Singwettstreit den größten seiner Art dar – und das seit 35 Jahren. In vier verschiedenen Kategorien singen und musizieren Pfadfinder gegeneinander. Dafür werden monatelang Lieder selbst geschrieben, Gitarrengriffe geübt und gemeinsam gesungen. „Es dürfen dabei ausschließlich Instrumente benutzt werden, die die einzelnen Sippen auch während ihrer Fahrten dabei haben“, erläutert Nora Kloß. Dazu zählen zum Beispiel Gitarren (keine E-Gitarren), Trommeln, Schütteleier, Klanghölzer und Rasseln. Beim Singwettstreit 2012 nahmen auch in diesem Jahr wieder Pfadfinder der Freien Christlichen Pfadfinderschaft aus Hamm und Billstedt teil und erzielten gute bis sehr gute Noten. Die Gruppe „Polarfuchs“ aus der Philippus-Rimbert-Gemeinde trat in der Kategorie der „Sippen“ an, in der sechs Gruppen gegeneinander sangen. Die 14-16jährigen Pfadfinderinnen sangen mit ihrer Gruppenleiterin ein selbstgeschriebenes Lied, das von „Träumen, Hindernissen und Ängsten auf dem Weg diese wahr werden zu lassen“ handelt. Mit diesem Lied schafften es die jungen Pfadfinder auf Platz eins.
Die Gruppe „Generationsfrage“ bestand aus älteren Pfadfindern und beschäftigte sich mit der Frage, ob man auch als Erwachsener noch Pfadfinder sein kann. Sie definierten ihre Rolle damit, dass man „die Flamme weitergeben“ sollte, es aber wichtig ist, dass das Grundprinzip „Jugend führt Jugend“ erhalten bleibt. Mit dieser Thematik und einem Medley aus „Stand by your man“ und „I need a hero“ erreichten sie in der „Offenen Kategorie“ ebenfalls den ersten Platz.
Die guten Platzierungen wurden anschließend gebührend gefeiert – zusammen mit allen fast 500 auswärtigen Pfadfindern aus ganz Deutschland wurde von der Freie Christliche Pfadfinderschaft eine große Nachfeier ausgerichtet. „Dies war eine logistische Herausforderung, da wir für die auswärtigen Pfadfinder die Herberge stellten“, sagt Nora Kloß. Es wurde gemeinsam gesungen und getanzt. Als nachts der Titel „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ von der Orgel ertönte und über 600 Kehlen mitsangen, wussten alle, dass dies gelungenes Wochenende für die Pfadfinder der Freien Christlichen Pfadfinderschaft war. Alle Sippen waren sich schließlich einig: „Wir singen auch im kommenden Jahr wieder mit.“ (mr)
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