Studenten für fairen Handel

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Til Serger, Schkala Fazelly, Beppo Gruner und Tino Mattauschowitz gehören zum Fair Trade Projekt der HAW an. Sie wollen Konzepte entwickeln, um Fairen Handel in den Uni-Alltag zu integrieren, sowohl in den Unterricht als auch in den Verkauf in der Mensa und an den Kiosken. Unternehmen, die beim Tag der Präsentation mitwirken wollen oder andere Interessenten können sich unter projekt.faireshandeln@gmail.de an die Gruppe wenden Foto: Grell

Fair-Trade-Projekt an der HAW

St. Georg. An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), gibt es ein Projekt im Rahmen des Dualen Studiums für Public Management, das sich mit Produkten aus dem Fairen Handel befasst und der Möglichkeit, diese auch an der Universität zu integrieren. Das könnte sowohl in der Theorie, den Fächern des Hochschulalltags passieren, als auch in der Praxis, indem die entsprechenden Produkte in der Mensa und den Kiosken angeboten werden würden. Til, Beppo, Tino und Schkala gehören zu einer der Arbeitsgruppen, die gerade dabei sind, einen Anforderungskatalog zu erstellen – eine Voraussetzung für die Umsetzung dieser Idee. Im Mai wird es zudem einen Präsentationstag an der HAW geben, zu dem Unternehmen eingeladen werden sollen, die sich bei dieser Gelegenheit vorstellen können.
„Wir überprüfen gerade, wie der faire Handel in die Universitäten integriert werden könnte“, erklärt Beppo Gruner, der im dritten Semester seines Studiums steht. Kaffee aus fairem Handel gibt es schon an der HAW, Schokoriegel, Bananen, Gummibärchen oder Orangensaft könnten noch hinzukommen. „Es wäre auch denkbar“, so Tino Mattauschowitz, einen Fair-Trade-Tag einzuführen, an dem dann ausschließlich Erzeugnisse aus fairem Handel genutzt werden.
Wichtig ist den Studenten bei ihrem Projekt vor allem, auf das Problematische bei der Herstellung von Gütern hinzuweisen. Wo unter miserablen Bedingungen geerntet und gearbeitet wird, sind die Produktionskosten und somit der Endverkaufspreis vielleicht niedriger, die Qualität der Waren aber nicht die Beste und die Lebensqualität der Arbeiter nicht akzeptabel.
Mit dem Projekt, das von Lisa Speck von der Fair Trade Stadt Hamburg unterstützt wird, wollen die Studenten der HAW ein Zeichen setzen gegen das Konsumieren, ohne an die Konsequenzen zu denken, mit dem der Konsum von Billigprodukten verbunden ist. Ein ganzheitliches Denken, von der Ernte bis zum Verkauf am Mensa-Tresen wollen die Teilnehmer dieser Arbeitsgruppe erreichen. Der Präsentationstag am 27. Mai wird noch rechtzeitig veröffentlicht. (kg)
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