Team Hamburg ein Jahr vor Olympia in Rio

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Olaf Scholz (l.) überreicht Artem Harutyunyan eine Geburtstagstorte Foto: Sichting

So läuft die heiße Phase der Vorbereitung für Hamburgs Athleten

Zuckerhut, Copacabana und Samba. Die Vorfreude der Athleten ist spürbar. Am vergangenen Donnerstag lud das Team Hamburg, ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio, zum Bericht über den Leistungs- und Qualifikationsstand der Vorbereitungen ein. Mit dabei waren neben dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz die Beachvolleyball-Europameisterin Laura Ludwig, Judo-Europameisterin Martyna Trajdos, Boxer Artem Harutyunyan und Rollstuhlbasketball-Paralympics-Siegerin Gesche Schünemann.

Die bisherigen Erfolge der Hamburger Sportler sind durchaus vielversprechend. Gerade erst qualifizierte sich Harutyunyan beim direkten Olympia-Quali-Kampf in Hamburg als erster der Anwesenden für Rio 2016. „Dieser Sieg und die damit verbundene Qualifikation für Olympia bedeutet mir als Hamburger Junge unendlich viel", sagt er. Neben dem Boxer stehen bereits die beiden Hockeytorhüterinnen Yvonne Frank und Kristina Reynolds als Teilnehmer fest. Auf der Veranstaltung wurde deutlich, dass es bis zum Schluss spannend bleibt: Erst im Juli 2016 stehen endgültig alle Teilnehmer fest.

Das Beachvolleyball-Team der Frauen ist auf dem besten Wege in Rio dabei zu sein. „Durch die Siege beim Grand-Slam-Turnier in Yokohama und der EM in Klagenfurt sind wir unserem großen Traum Olympia ein ganzes Stück näher gekommen“, sagt Beachvolleyballerin Laura Ludwig. „Aber wir dürfen uns nicht auf unseren bisherigen Erfolgen ausruhen. Noch bis Mitte nächsten Jahres müssen wir unseren Platz im vorderen Feld der Weltrangliste verteidigen.“ Auch für Judoka Martyna Trajdos sieht es bereits gut aus. Bei den European Games in Baku vergangenen Juni gewann die sympathische 26-Jährige Gold. „Die erste Etappe zur Qualifikation für Olympia ist geschafft", sagt Trajdos am Donnerstag zuversichtlich. „Der Sieg bei den Europaspielen war ein wichtiger Meilenstein für mich auf dem Weg nach Rio.“ Ebenso haben die paralympischen Athleten einige Erfolge auf dem Weg nach Rio eingefahren. Nach ihrem Sieg bei den Paralympischen Spielen in London 2012 konzentriert sich die Rollstuhlbasketballerin Gesche Schünemann derzeit auf den nächsten Höhepunkt ihrer Karriere: die Qualifikation für die Paralympics 2016. „Meine ganze Konzentration liegt momentan auf der Europameisterschaft 2015 in Großbritannien“, so Schünemann. „Wir müssen für Rio unter die ersten vier kommen, aber natürlich wollen wir gewinnen und ein Ausrufezeichen setzen.“

Olaf Scholz stellte die Bedeutung der Unterstützer für das Team Hamburg heraus und machte deutlich, dass „kein Tag vergeht, an dem Olympia für ihn keine Rolle spiele.“ Mit der wachsenden Begeisterungswelle für Hamburg 2024 wächst auch das Interesse der Hamburger an den Spielen in Rio 2016. Hansjörg Kunze, Vize-Präsident Kommunikation Aida Cruises und Bronzemedaillen Gewinner die über 5.000 Meter bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul und der Chef der Hamburger Drogeriekette Budnikowsky, Cord Wöhlke, saßen als Sponsoren mit im Plenum und sprachen über die Begeisterung für Olympia im Allgemeinen und ihr Engagement für die Sportler im Speziellen.
Bestenfalls könnten sich bei den anstehenden Wettbewerben knapp 40 Hamburger Sportler für die Spiele in Brasilien qualifizieren. Zuckerhut, Copacabana und Samba rufen. (wb)
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