Traum der fliegenden Krokodile

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Silke Pelka hat das Café Koppel zu einem Treffpunkt im Viertel gemacht. Thomas Stadtmüller ist bereits seit drei Jahren fester Bestandteil des Teams. Foto: Grell
St. Georg. Silke Pelka hat vor 25 Jahren mit dem Café Koppel einen Ort geschaffen, der für den Sadtteil besondere Bedeutung hat.
Nachbarn aus den umliegenden Straßen flüchten in das Künstlerhaus Koppel 66 vor dem Trubel der Langen Reihe, die gern von Touristen besucht wird.
25 Jahre nach seiner Eröffnung am 1. März 1988 hat das Café nun in geschlossener Gesellschaft sein Jubiläum mit viel Musik und vielen Freunden gefeiert. Viele Mitarbeiter sind seit Jahren und einige sogar seit ersten Stunde dabei.
Im Jahr 2008 erhielt das Café den einzigen Kulturpreis des Stadtteils, den goldenen Drachen. Der Einwohnerverein mit Michael Joho als Vorsitzenden, vergibt diese Auszeichnung an besondere Menschen und Institutionen im Viertel als Wanderpokal, der alle zwei Jahre seinen Besitzer wechselt. Auch Rolf Becker und Peggy Parnass durften diesen Pokal schon bei sich im Regal stehen haben. „Es ist vor allem auch eure sympathische Art, die dieses Café so wertvoll macht“, lobte Joho Silke Pelka und ihr Team. Es geht also in die nächste Runde, zusammen mit dem Traum der fliegenden Krokodile und einem Café, das so etwas wie ein Stadtteiltreff geworden ist.
Ein Markenzeichen des Cafès ist der „Traum der fliegenden Krokodile“, Kugel-Eis mit darüber schwebenden Gummi-Krokodilen. Während die Existenz der neuen Cafés und Restaurants im Viertel oft nur von kurzer Dauer ist, hat das Cafe Koppel durchgehalten. „Wir machen noch weiter“, verspricht Silke Pelka, die sich noch an die Zeiten erinnert, als der Kaffee von Hand aufgegossen und die Milch dazu im Topf erhitzt wurde. (kg)
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