Von alten Menschen lernen

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Kampnagel-Intendantin Amelie Deuflhard (l.) und Regisseurin Maria Magdalena Ludewig, die die Erinnerungsmaschine konzipierte, eröffneten die „Machina Recordatio“ kürzlich vor dem HauptbahnhofFoto: Hanke

100 Interviews in einem Holzkasten

City. Was haben ältere Menschen über Glück, Erinnerung, Musik, Einsamkeit oder Gott zu sagen? In einem großen trichterförmig gestaltetenen begehbaren Holzkasten kann man es noch bis Donnerstag, 18. April, vor dem Hauptbahnhof, in Richtung Kunsthalle, Ecke Glockengießerwall Ernst-Merck-Straße hören. In der Machina Recordatio, der Erinnerungsmaschine der Kampnagel-Kulturfabrik, sind 100 Interviews von älteren Menschen eingespeist, die hören kann, wer sein Ohr innen an die Holzwand drückt. Die Wände sind mit Lautsprechern bestückt, die die Interviews wiedergeben. Wer Aussagen zu bestimmten Themen hören möchte, kann Suchworte in einem Verzeichnis nachlesen, das am Eingang zur Erinnerungsmaschine hängt. Anhand von Numme0rn können die Aussagen per Kopfhörer genossen werden. Die Machina Recordatio wurde im Rahmen des Kampnagel-Themenschwerpunkts „Old School – von Alten lernen“ aufgestellt und wandert bis Mitte Mai durch die Stadt. (ch)
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